Schwerer Unfall auf der A 46 bei Hagen: Auto kollidiert mit Fahrzeug der Autobahnmeisterei

Lfd. Nr.: 0929

Am Montagmorgen (02.11.) kollidierte eine Autofahrerin auf der A 46 bei Hagen mit einem Fahrzeug der Autobahnmeisterei. Die Frau wurde dabei schwer verletzt.

Gegen 9:20 Uhr fuhr eine 71-Jährige (aus Hagen) mit ihrem Renault auf der A 46 in Richtung Brilon. Kurz hinter dem Autobahnkreuz Hagen führte die Autobahnmeisterei Grünschnittarbeiten im Bereich der Mittelschutzplanke durch, weshalb der linke Fahrstreifen eingezogen war.

Aus bislang ungeklärter Ursache übersah die 71-Jährige zunächst die beiden Fahrzeuge der Autobahnmeisterei, welche die Sperrung des linken Fahrstreifens vorab ankündigten und die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkten. Anschließend kollidierte sie mit einem Fahrzeug der Autobahnmeisterei, welches die Arbeiten absicherte.

Der Renault geriet ins Schleudern und stieß anschließend mit einem Sattelzug zusammen, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Das stark beschädigte Auto kam schließlich quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Aufgrund der starken Deformierung wurde die 71-Jährige im Fahrzeug eingeschlossen.

Da im Bereich des Autobahnkreuzes kein Seitenstreifen zur Verfügung steht, konnte teilweise keine Rettungsgasse gebildet werden. Die Einsatz- und Rettungskräfte mussten daher zunächst zur Unfallstelle laufen.

Die 71-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt, Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der 60-jährige Fahrer des LKW (aus Neunkirchen) und die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei blieben unverletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 32.000 Euro.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnte der rechte Fahrstreifen gegen 12:30 Uhr freigegeben werden, gegen 13:15 Uhr war auch der linke Fahrstreifen wieder befahrbar.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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