Zweite Trunkenheitsfahrt am selben Tag – Polizei stoppt 31-Jährigen nach Verfolgungsfahrt auf der A2

Lfd. Nr.: 0359

Am Sonntagmorgen (3. Mai 2026) haben Einsatzkräfte der Autobahnpolizei einen 31-jährigen Autofahrer festgenommen, der sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte und dabei einen Unfall verursachte. Der Mann war bereits einige Stunden zuvor am selben Tag wegen einer Trunkenheitsfahrt polizeilich in Erscheinung getreten.
Gegen 9:45 Uhr beabsichtigten Polizeibeamte, einen weißen VW mit Unnaer Kennzeichen auf der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Im Rahmen der anschließenden Verfolgung verlor der 31-Jährige im Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest die Kontrolle über seinen Pkw. Das Fahrzeug kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Ungeachtet des Unfalls setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst fort. Die Beamten konnten ihn jedoch kurz darauf anhalten.

Da der Verdacht auf Alkoholeinfluss bestand, wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann bereits am selben Tag in der Nacht in Kamen kontrolliert worden war. Auch dort wurde ihm bereits auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Dortmund führten die Einsatzskräfte eine erkennungsdienstliche Behandlung des 31-Jährigen durch. Zudem stellten sie seinen Führerschein sicher. Sie leiteten ein Strafverfahren, wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Verkehrsunfallflucht ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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