Lfd. Nr.: 0694
Im Rahmen der Präsenzkonzeption „Sicherheit in Bus und Bahn“ haben die Polizei Dortmund, die Bundespolizei und Einsatzkräfte der DSW21 am Dienstag (18. August 2026) einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz durchgeführt. Zwischen 13:00 und 20:00 Uhr standen verstärkte Kontrollen im öffentlichen Personennahverkehr im Fokus, um das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken und der Messergewalt im öffentlichen Raum konsequent entgegenzuwirken.
Die Einsatzmaßnahmen konzentrierten sich dabei schwerpunktmäßig auf den Dortmunder Hauptbahnhof sowie die Stadtbahn-Haltestelle Leopoldstraße.
Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten im Tagesverlauf 157 Personen und führten 61 Bürgergespräche. Bei den gezielten Überprüfungen konnten vier Messer sichergestellt werden, was entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach sich zog. Hier wird die Polizei auch ein Messertrageverbot anregen.
Gegen 15 Personen sprachen die Einsatzkräfte Platzverweise aus. Zudem wurden Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs sowie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz im Zusammenhang mit einem E-Scooter gefertigt.
Im Zuge einer Maßnahme der Bundespolizei im Hauptbahnhof leistete ein alkoholisierter 51-Jähriger Widerstand, nachdem ihm ein Hausverbot erteilt worden war. Die Beamtinnen und Beamten blieben dabei unverletzt; der Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt. Darüber hinaus stellten die Kräfte sechs Aufenthaltsermittlungen fest. Ein weiterer Sachverhalt bezüglich des Verdachts des unrechtmäßigen Aufenthalts wurde zur Prüfung an die zuständige Fachdienststelle übergeben.
Parallel dazu überprüften 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DSW21 insgesamt 2.416 Fahrgäste auf gültige Fahrscheine, wobei 175 Beanstandungen festgestellt wurden. Die Ordnungspartner werden ihre enge Kooperation und die gemeinsamen Kontrollmaßnahmen auch in Zukunft fortsetzen.
Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord
Quelle: www.presseportal.de
