Aggressiver 26-Jähriger an der Schlägelstraße: Polizeibeamte setzen Taser ein

Lfd. Nr.: 0545

Am Samstagabend (4. Juli) gegen 18:30 Uhr setzten Polizeibeamte an der Schlägelstraße in Dortmund (nördliche Innenstadt) das Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) ein. Später stellte sich heraus, dass der 26-jährige Beschuldigte auch einen offenen Haftbefehl hatte.

Ursächlich für den Polizeieinsatz waren Streitigkeiten zwischen zwei Männern im dortigen Indoorspielplatz für Kinder, weshalb Zeugen den Notruf wählten. Nach ersten Erkenntnissen war es wohl bei einer verbalen Auseinandersetzung geblieben. Allerdings verhielten sich die beiden Männer im Rahmen der Sachverhaltsklärung bereits sehr aggressiv gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Im weiteren Verlauf zerriss der 26-Jährige sein T-Shirt und es kam zu mehreren Rangeleien mit dem Dortmunder. Auch die visuelle Androhung des Tasers durch das Zeigen des Lichtblitzes führte nicht zu einer Verhaltensänderung.

Nach dem Einsatz des DEIG konnten die Polizisten den Mann fixieren und zur Wache bringen. Alle eingesetzten Beamten blieben unverletzt und dienstfähig, der 26-Jährige wurde durch den DEIG-Einsatz leicht verletzt.

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorliegt. Diesen konnte er begleichen. Auf der Kriminalwache wurde der Mann noch erkennungsdienstlich behandelt und dann entlassen.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Polizeivollstreckungsbeamte.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert