Gründung der Opernhausstiftung Dortmund unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Alexander Kalouti

Die Stiftung verfolgt das Ziel, das Opernhaus Dortmund sowohl strukturell als auch künstlerisch langfristig handlungsfähig zu erhalten, die Arbeit von Oper, Ballett und Philharmonikern nachhaltig zu fördern und die Verantwortung für einen der bedeutenden Kulturorte der Stadt zu bündeln. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister und Kulturdezernent Alexander Kalouti übernommen.

Seit nunmehr 60 Jahren ist das Opernhaus Dortmund die Heimat von Oper, Ballett und Philharmonikern. Es steht für künstlerische Qualität, kulturelle Teilhabe und eine Ausstrahlung, die weit über Dortmund hinauswirkt. Dieses Jubiläum fällt in eine Zeit, in der Kulturinstitutionen mit wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sind: Steigende Kosten, angespannte öffentliche Haushalte und notwendige Einsparungen schränken die Handlungsspielräume vieler Einrichtungen ein. Die Opernhausstiftung Dortmund setzt genau hier an: Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Erhalt und die nachhaltige Förderung des hohen kulturellen und künstlerischen Niveaus der Musiktheatersparten am Theater Dortmund zu unterstützen.

Verantwortung für einen zentralen Kulturort
Die Opernhausstiftung Dortmund – initiiert von Alexander Kalouti noch vor seiner Amtszeit als Oberbürgermeister und Kulturdezernent – versteht sich als ergänzende Kraft zur öffentlichen Verantwortung. Sie soll zusätzliche Mittel, Netzwerke und bürgerschaftliches Engagement für ein Haus mobilisieren, das seit Jahrzehnten zu den prägenden Kulturorten Dortmunds zählt. Dabei geht es nicht nur um die Sicherung eines Gebäudes oder des Spielbetriebs, sondern um die Frage, welchen Stellenwert Kunst und Kultur in einer wachsenden Stadt einnehmen. Das Opernhaus ist ein Ort, an dem künstlerische Exzellenz, gesellschaftliche Begegnung und städtische Identität zusammenkommen – dessen Zukunft jedoch nur im Zusammenspiel von öffentlicher Hand, Stadtgesellschaft, Wirtschaft und engagierten Förderern langfristig gesichert werden kann.

„Die Stiftung ist ein Instrument, um zusätzliche Kräfte zu bündeln und gezielt einzusetzen. Dabei geht es nicht um kurzfristige Effekte, sondern um verlässliche Strukturen. Die Opernhausstiftung übernimmt eine Vorbildfunktion und möchte Menschen ansprechen, die sich zu Kunst und Kultur in Dortmund bekennen und Verantwortung für die Zukunft übernehmen möchten“, erklärt Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund und Vorstandsmitglied der Opernhausstiftung.
Vorstand und Kuratorium bündeln Perspektiven

Als Ansprechpartner der Stiftung leitet Tobias Ehinger den Vorstand gemeinsam mit Peter Orth (Sparkasse Dortmund), Dr. Michael Kohler (audalis), Dr. Michael Brenscheidt (Stiftungsgründer), Dr. Laura Faltz (Leitung Marketing Theater Dortmund) und Ludwig Oestreicher (Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Theater Dortmund). Im Kuratorium engagieren sich zudem die Intendanten Heribert Germeshausen (Oper Dortmund), Dr. Jaš Otrin (Ballett Dortmund), Jordan de Souza (Generalmusikdirektor der Stadt Dortmund und Chefdirigent der Dortmunder Philharmoniker) sowie Gabi Brenscheidt (Stiftungsgründerin). Gemeinsam setzen Vorstand und Kuratorium auf eine Struktur, die künstlerische, institutionelle und bürgerschaftliche Perspektiven vereint und die Zukunft des Opernhauses Dortmund langfristig mitgestalten soll.

Wie Unterstützung möglich ist
Die Opernhausstiftung Dortmund bietet verschiedene Möglichkeiten, sich zu engagieren: durch Zustiftungen, Spenden oder testamentarische Zuwendungen. Sowohl regelmäßige Beiträge als auch einmalige Überweisungen sind möglich. Alle Zuwendungen sind steuerlich absetzbar; Informationen zur Spendenbescheinigung sowie die Bankverbindung finden Sie unter Opernhausstiftung: Theater Dortmund.


Zur Originalmeldung

Feuilletonistisch, bildreich, mit warmem Blick für urbane Transformation. Mara Klangherz hört der Stadt beim Klingen zu: Theaterkeller, Konzertkirche, Hinterhofatelier. Sie schreibt rhythmisch, findet die Poesie im Alltäglichen und verhandelt Kultur als lebendige, fühlbare Begegnung zwischen Menschen, Raum und Zeit.

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