Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Dortmund um 14:14 Uhr zu einem Wohnungsbrand in den Stadtteil Löttringhausen alarmiert. Bereits während der Alarmierung gingen weitere Notrufe in der Leitstelle ein, sodass das Einsatzstichwort noch auf der Anfahrt erhöht wurde. Daraufhin entsandte die Leitstelle zwei Löschzüge der Feuerwehr sowie zwei Rettungswagen und einen Notarzt zur Einsatzstelle.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter Rauch aus der Souterrainwohnung eines Mehrfamilienhauses. Bereits aus größerer Entfernung war die starke Rauchentwicklung sichtbar. In einem zur Straßenseite gelegenen Zimmer war ein ausgedehnter Brand ausgebrochen.
Der Vermieter des Hauses konnte den Einsatzkräften unmittelbar mitteilen, dass sich keine weiteren Personen mehr in der Wohnung befanden. Der Bewohner war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus der Wohnung gerettet und durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt worden.
Eine Staffel der zuerst eintreffenden Feuerwehr leitete sofort die Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes ein. Die Besatzung des zeitgleich eintreffenden zweiten Löschfahrzeuges stellte den Sicherheitstrupp und bereitete einen weiteren Zugang zur Wohnung über die rückwärtige Gebäudeseite vor. Zusätzlich unterstützten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus dem nahegelegenen Gerätehaus die Maßnahmen vor Ort.
Durch den schnellen und koordinierten Löschangriff konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und anschließend vollständig abgelöscht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurden verbrannte Einrichtungsgegenstände aus der Wohnung entfernt sowie das Gebäude und Teile des Kellergeschosses vom Brandrauch befreit.
Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen konnten die eingesetzten Kräfte ihre Einsatzbereitschaft schrittweise wiederherstellen und einrücken. Wie bei Brandeinsätzen dieser Art üblich, wird die Feuerwehr die Einsatzstelle nach einigen Stunden im Rahmen einer Revision erneut aufsuchen. Dabei kontrollieren die Einsatzkräfte u. a. mit einer Wärmebildkamera und ihrer Einsatzerfahrung, ob die Brandstelle vollständig abgekühlt ist und ein Wiederaufflammen ausgeschlossen werden kann.
Parallel hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Insgesamt waren rund 28 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr an der Einsatzstelle eingesetzt. Weitere Kräfte standen vorsorglich im Bereitstellungsraum zur Verfügung.
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