Polizei kontrolliert E-Scooter in Dortmund: 80% der Kontrollen führen zu Verwarnungen oder Anzeigen

Lfd. Nr.: 0442

Die Unfallzahlen unter Beteiligung von E-Scootern steigen in Dortmund rasant an. Auch die Beschwerden über die rollenden Gefährten und deren Nutzer sind hoch. Aus diesem Grund hat die Polizei Dortmund am Montag (1.Juni) im Zusammenhang mit der ROADPOL Kontrollwoche „2-Wheelers“ Kontrollen jeglicher Zweiräder durchgeführt.

Im Vormittagsbereich haben die Einsatzkräfte unter anderem in der Innenstadt wie auch am Phoenixsee insgesamt 40 „Zweiräder“ und deren Nutzer kontrolliert. Der Großteil davon waren E-Scooter (28 Stück). Die Beamten hatten bei allen kontrollierten „Zweirädern“ insgesamt 32 Beanstandungen, darunter am häufigsten die falsche Benutzung von Straßenteilen durch E-Scooter (27-mal).

Die Polizisten kontrollierten während des Einsatzes auch weitere Verkehrsteilnehmer und ahndeten in diesem Zusammenhang 21 Verkehrsverstöße. Hierunter befanden sich acht Verstöße wegen Ladungssicherung bei Autos (PKW und LKW), sowie fünf Verstöße aufgrund der Nutzung von elektronischen Geräten und zwei Gurtverstößen. Drei Fahrzeugen mussten die Beamten die Weiterfahrt untersagen, da diese entweder aufgrund technischer Mängel oder aufgrund des Erlöschens der Betriebserlaubnis nicht mehr weiterfahren durften.

Die Polizei Dortmund warnt vor der falschen oder missbräuchlichen Nutzung von E-Scootern und anderen Zweirädern. Alkohol- oder Drogenkonsum, zu schnelles Fahren und das Befahren von Gehwegen erhöhen das Risiko schwerer Verletzungen erheblich – nicht nur für den Fahrer, sondern auch für Fußgänger! Tragen Sie immer einen geeigneten Helm und beachten Sie die Straßenverkehrsordnung.
Durch verantwortungsbewusste Nutzung kann die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden deutlich erhöht werden.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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