Verkehrsunfall in Dortmund-Hörde: Zwei schwerverletzte Personen

Lfd. Nr.: 0410

Ein 30-jähriger Dortmunder verursachte Sonntagabend (24. Mai) durch waghalsige Fahrmanöver mit einem Motorrad einen Unfall. Infolgedessen verletzten sich zwei Personen schwer, eine weitere leicht. Auch zwei geparkte Autos wurden durch den Unfall beschädigt.

Ersten Ermittlungen zufolge befuhr der Dortmunder gegen 21:40 Uhr mit seinem Motorrad die Robert-Schuhmann-Straße in Dortmund-Hörde. Mehrere Zeugen vor Ort gaben an, dass der Motorradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Straße immer wieder befuhr und gewagte Fahrmanöver absolvierte. Als ein 14-Jähriger (aus Dortmund) mit einem E-Scooter ebenfalls die Robert-Schuhmann-Straße (westliche Richtung) befuhr, beabsichtigte er an einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw vorbeizufahren. Auch der 30-jährige Motorradfahrer fuhr in westliche Richtung. Auf Höhe des E-Scooter-Fahrers verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stieß zunächst mit dem am Fahrbahnrand geparkten Pkw zusammen. Anschließend kollidierte er mit dem 14-Jährigen und dessen E-Scooter.

Durch die Wucht des Unfalls zerbrach das Motorrad, umherfliegende Fahrzeugteile verletzten einen 20-Jährigen aus Dortmund leicht. Da das Motorrad weiter über die Fahrbahn rutschte, stieß dieses mit einem weiteren geparkten Fahrzeug zusammen und beschädigte es.

Sowohl der E-Scooter-Fahrer, als auch der Motorradfahrer mussten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. Beide wurden schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus für die weitere Behandlung gebracht. Der 20-jährige Leichtverletzte musste vor Ort nicht weiter behandelt werden.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Essen erschien vor Ort und führte die Unfallaufnahme durch. Das Krad und der E-Scooter wurden sichergestellt.

Insgesamt wird der Sachschaden auf 34.000 Euro geschätzt.

Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines verbotenem Kraftfahrzeugrennens und fahrlässiger Köperverletzung.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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