Schwerer Verkehrsunfall auf der A 45 bei Hagen: Fünf Personen verletzt

Lfd. Nr.: 0345

Am Dienstagnachmittag (28. April) kam es auf der Lennetalbrücke der A 45 in Richtung Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt fünf verletzten Personen.

Um 13:26 Uhr befuhr ein 33-jähriger niederländischer Staatsbürger, mit seiner 35-jährigen Ehefrau und zwei Kindern (1 und 6 Jahre), in seinem Suzuki den mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtige er eine Sattelzugmaschine zu überholen. Dazu wechselte er auf den linken Fahrstreifen, auf dem sich von hinten ein 21-jähriger Dortmunder in seinem Audi näherte.

Trotz eingeleiteter Bremsung konnte der Audifahrer eine Kollision mit dem Heck des Suzuki nicht mehr verhindern. Durch die Kollision wurde der Suzuki nach rechts in die Sattelzugmaschine, die durch einen 41-jährigen ukrainischen Staatsbürger geführt wurde, abgewiesen. Durch die Kollision mit der Sattelzugmaschine kippte der Suzuki auf die linke Fahrzeugseite.
Zwei weitere Pkw wurden durch Trümmerteile auf der Fahrbahn beschädigt.

Der Fahrer des Suzuki und der des Audis erlitten schwere Verletzungen und verblieben stationär in einem Krankenhaus. Die 33-Jährige und ihre beiden Kinder wurden leicht verletzt.

Für die Zeit der Unfallaufnahme wurde die A 45 in Richtungsfahrbahn Frankfurt zunächst voll gesperrt. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die maximale Staulänge betrug zwischenzeitlich ca. 18 km.

Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf ein mögliches verbotenes Kraftfahrzeugrennen unter Beteiligung des Audis. Hierfür erschien das VU-Team des PP Dortmund vor Ort zur Unterstützung der Einsatzkräfte.
Dementsprechend wurden der Audi sowie der Suzuki sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Ein weiterer durch Trümmerteile beschädigter Pkw und die Sattelzugmaschine waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Insgesamt entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 44.500 Euro.
Die polizeiliche Unfallaufnahme erstreckte sich bis 20:10 Uhr.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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