Drei beschädigte Fahrzeuge nach verbotenem Rennen und Verfolgungsfahrt: Polizisten nehmen flüchtigen Fahrer fest

Lfd. Nr.: 0304

Am Donnerstagabend (9. März) sollte der Fahrer eines Audi auf der Ruhrallee in Höhe des Südbad einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden, flüchtete zunächst jedoch. Auf der Wittbräucker Straße (B54) nahmen Einsatzkräfte den Mann schließlich fest.

Gegen 20 Uhr gaben die Einsatzkräfte eines Streifenwagens Anhaltezeichen. In der Landgrafenstraße hielt der Fahrer zunächst an.

Als die Beamten aus dem Streifenwagen ausstiegen, beschleunigte er und entzog sich so der Kontrolle.

Er fuhr mit stark erhöhter Geschwindigkeit in die Chemnitzer Straße. Von der Saarlandstraße bog er erneut auf die Ruhrallee ab und befuhr diese mit geschätzten 150 km/h in südliche Richtung.

Ein weiterer Streifenwagen wurde auf der Wittbräucker Straße (in Höhe Viermärker Weg in Richtung Südwest) auf den Flüchtigen aufmerksam und schaltete ebenfalls die Anhaltezeichen ein.

Auch hier täuschte der Fahrer vor, anhalten zu wollen, und setzte den Blinker. Als die Beamten ausgestiegen waren, fuhr der Fahrer jedoch rückwärts. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Einsatzwagen vor dem Auto des Tatverdächtigen.

Danach fuhr er vorwärts weiter und stieß dabei mit einem der beiden Einsatzwagen zusammen. Um eine weitere Flucht zu unterbinden, fuhr der inzwischen dahinter befindliche Einsatzwagen leicht auf das Heck des Fluchtfahrzeugs auf.

Unter Vorhalt der Schusswaffe wurde der Tatverdächtige aus seinem Fahrzeug gesprochen und vorläufig festgenommen.

Ermittlungen ergaben, dass der 27-jährige Fahrer aus Wetter nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und ein Haftbefehl zur Vollstreckung einer Freiheitsstrafe vorlag.

Die Einsatzkräfte brachten ihn ins Polizeigewahrsam und stellten sein Mobiltelefon sicher. Am Fahrzeug befand sich ein Kennzeichen, das zu einem anderen Auto gehörte. Auch den Audi stellten die Beamten sicher, da die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt sind.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Schäden an zwei Einsatzwagen und dem Auto des Tatverdächtigen werden auf insgesamt rund 14.000 Euro geschätzt.
Erkenntnissen zufolge wurden keine Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Gegen den Fahrer wurden Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.

Zur Vollstreckung des Haftbefehls wurde er in die JVA Dortmund gebracht.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Ost“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Ost

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hörde“: dortmund-lebt.de/tag/H%C3%B6rde

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hombruch“: dortmund-lebt.de/tag/Hombruch

Weitere Informationen zum Stadtteil „Aplerbeck“: dortmund-lebt.de/tag/Aplerbeck

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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