Radfahrer verursacht Gefahrenbremsung eines Linienbusses – zwei Kinder leicht verletzt – Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht

Lfd. Nr.: 0122

Nach einer Verkehrsunfallflucht am Freitagvormittag (9. Januar) in Lünen sucht die Polizei nach einem flüchtigen Radfahrer. Durch eine eingeleitete Vollbremsung eines Linienbusses wurden zwei Kinder leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 59-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel gegen 11:50 Uhr mit einem Linienbus die Wehrenboldstraße in Richtung Norden. Im Kreuzungsbereich zur Dorfstraße kam es zu einer brenzligen Situation: Ein bislang unbekannter Radfahrer kreuzte von links kommend die Fahrbahn des Busses.

Um einen Zusammenstoß mit dem Zweiradfahrer zu verhindern, musste der Busfahrer eine sofortige Vollbremsung einleiten. Durch das abrupte Bremsmanöver stürzten zwei Kinder im Alter von 6 und 9 Jahren, die sich als Fahrgäste im Bus befanden. Beide erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort durch Rettungskräfte behandelt.
Der Radfahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle.

Der flüchtige Mann wird wie folgt beschrieben:
– ca. 50 bis 60 Jahre
– Glatze
– Bekleidet mit einer blauen Jacke
– War mit einem Pedelec/E-Bike unterwegs

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität des Radfahrers geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Lünen unter der Telefonnummer 0231/132-3121 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Brackel“: dortmund-lebt.de/tag/Brackel

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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