Gefährliche Körperverletzung – Polizei stellt Waffen, Munition, Betäubungsmittel und Sprengmittel sicher

Lfd. Nr.: 0106

In der Nacht zu Montag (2.2.) meldete sich eine Frau aus Lünen-Altstedde über den Notruf bei der Polizei und gab an, von ihrem getrennt lebenden Partner körperlich angegriffen worden zu sein. Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte der 40-jährige Mann sie mit einem Baseballschläger am Kopf und bedrohte ihren neuen Lebensgefährten. Anschließend entfernte er sich mit einem Auto vom Tatort.

Die eingesetzten Polizeikräfte suchten gemeinsam mit der Frau einen Kellerraum auf. Dort fanden die Beamten eine Handgranate, mehrere Waffen, Munition, Betäubungsmittel sowie weitere Gegenstände.

Die Einsatzkräfte trafen den Tatverdächtigen kurze Zeit später an der Wohnanschrift seiner Eltern an. Er übergab den Beamten eine Schreckschusswaffe. Die Polizisten brachten ihn anschließend zur Polizeiwache.

Für die Begutachtung der aufgefundenen Gegenstände zogen die Beamten das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hinzu. Die Spezialisten stellten Teile der Munition sicher und sprengten die Handgranate kontrolliert auf einem Feld.

Die Beamten stellten Betäubungsmittel, den Baseballschläger, mehrere Waffen, weitere Munition sowie einen Kleinen Waffenschein sicher.

Die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor. Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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