Lfd. Nr.: 0594
Im Zeitraum vom 09. Juli – 15. Juli führte die Polizei Dortmund im Rahmen des Präsenzkonzeptes „Fokus“ umfangreiche Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in der Dortmunder Innenstadt, Nordstadt sowie weitere Bereiche der Polizeiinspektion zwei. Ziel der Maßnahme war es, polizeilich relevante Bereiche aufzusuchen, Straftaten konsequent zu verfolgen und durch eine sichtbare Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.
Die Einsatzkräfte führten sowohl offene als auch verdeckte Maßnahmen durch und kontrollierten zahlreiche Personen an unterschiedlichen Örtlichkeiten. Einen Schwerpunkt bildete die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität.
Am 9. Juli konzentrierten sich die Maßnahmen im Bereich der Innenstadt unter anderem auf das Umfeld des Café Kick sowie weitere bekannte Anlaufstellen. Bei einer Verkehrskontrolle in der Straße Kuckelke ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte. Die Beamten durchsuchten das Auto und fanden einen Schlagring, den sie sicherstellten. Zudem entnahm auf der nächstgelegenen Polizeiwache ein Arzt eine Blutprobe. Die Einsatzkräfte fertigten eine Strafanzeige.
Noch am selben Tag beobachteten zivile Einsatzkräfte im Bereich des Café Kick einen mutmaßlichen Handel mit Betäubungsmittel. Die Polizisten kontrollierten einen 32-jährigen Mann und fanden bei ihm mehrere verkaufsfertige Einheiten Kokain und Heroin. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Auch in der Dortmunder Nordstadt führten die Beamten gezielte Maßnahmen gegen die Betäubungsmittelkriminalität durch. Im Bereich der Uhlandstraße kontrollierten sie mehrere Personen aus dem Umfeld der Betäubungsmittelszene. Dabei fanden die Beamten zunächst mehrere verkaufsfertige Einheiten Cannabis. Im weiteren Verlauf entdeckten sie im Nahbereich zwei Bunker und stellten im niedrigen zweistelligen Bereich verkaufsfertige Einheiten Cannabis sicher.
Am 10. Juli setzten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen unter anderem im Umfeld des Westenhellwegs, am Heinrich-Schmitz-Platz sowie im Bereich Hansastraße, Wißstraße und Stadtgarten fort. Auch im Bereich des ZOB am Nordausgang des Hauptbahnhofes kontrollierten die Polizisten mehrere Personen aus dem Umfeld der Betäubungsmittelkriminalität.
Ebenfalls am 10. Juli schritten Einsatzkräfte im Bereich Rheinische Straße / Augustastraße ein. Dort hatten mehrere Personen zunächst einen Wohnungslosen angepöbelt. Als zwei Personen einschritten, besprühten die Tatverdächtigen diese mit Farbe und schlugen sie. Weiterhin beschädigten sie ein Fahrrad. Die Beamten stellten die drei Tatverdächtigen und leiteten Strafverfahren ein.
Bei erneuten Kontrollen am 13. Juli im Umfeld des Café Kicks, stellten die Beamten einen mutmaßlichen Dealer und Bargeld in dealertypischer Stückelung sicher. Zuvor hatten zivile Einsatzkräfte beobachtet, wie dieser eine größere Bargeldsumme aus einem mutmaßlichen Betäubungsmittelgeschäft erhalten hatte. Die Polizei stellte das Geld sicher. Bei einer weiteren Kontrolle im Bereich des Café Kick fanden die Einsatzkräfte Kokain und stellten dieses sicher. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Am 14. Juli beobachteten Einsatzkäfte am Brügmannplatz einen mutmaßlichen Handel mit Betäubungsmittel. Die Polizisten kontrollierten mehrere Beteiligte und stellten einen Foliendreher mit Kokain, mehrere verkaufsfertige Einheiten Cannabis sowie Bargeld zur präventiven Gewinnabschöpfung sicher. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein.
Im Dietrich-Keuning-Park kontrollierten die Einsatzkräfte zudem einen polizeibekannten mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler. Bei ihm fanden die Beamten eine verkaufsfertige Einheit Cannabis. Bei einer anschließenden Suche im unmittelbaren Umfeld entdeckten sie eine versteckte Umhängetasche mit weiteren verkaufsfertigen Einheiten Cannabis und einer Feinwaage. Die Polizisten stellten die Gegenstände sicher und leitete ein Strafverfahren ein.
Am 15. Juli führten die Einsatzkräfte die Maßnahmen im Rahmen des Präsenzkonzeptes „Fokus“ fort. Am Brügmannplatz beobachteten Polizisten erneut einen mutmaßlichen Betäubungsmittelhandel. Sie kontrollierten mehrere Personen und stellten weitere verkaufsfertige Einheiten Cannabis sicher.
Im Dietrich-Keuning-Park überprüften die Einsatzkräfte einen weiteren polizeibekannten mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler. Bei der Kontrolle und der anschließenden Suche im Umfeld stellten sie weitere Cannabis-Einheiten sowie eine Feinwaage sicher. Im Verlauf der Schwerpunktkontrollen vollstreckten die Einsatzkräfte zudem mehrere Haftbefehle. Eine gesuchte Person konnte nach Zahlung des haftbefreienden Betrages entlassen werden. Eine weitere Person konnte den Betrag nicht entrichten und wurde den zuständigen Stellen zugeführt.
Im Rahmen des Präsenzkonzeptes suchten die Einsatzkräfte zudem den Bereich des Huckarder Ortskerns sowie die Sengsbank auf. Hintergrund waren wiederkehrende Bürgerbeschwerden über den möglichen Handel mit Betäubungsmitteln. Die Polizei führte dort gezielte Präsenzmaßnahmen durch, konnte jedoch keine strafrechtlich relevanten Feststellungen treffen.
Auch im Bereich der Speckestraße bezogen die Einsatzkräfte eine nahegelegene Kindertagesstätte in ihre Fußstreife ein. Die sichtbare Polizeipräsenz wurde vom Personal der Einrichtung positiv aufgenommen.
Die Polizei Dortmund zieht eine positive Bilanz der Kontrollmaßnahmen. Durch die Kombination aus sichtbarer Präsenz, gezielten Kontrollen und verdeckten Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte zahlreiche Straftaten erkennen, Ermittlungsverfahren einleiten sowie Betäubungsmittel und mutmaßlich aus Straftaten stammendes Bargeld sicherstellen. Das Präsenzkonzept „Fokus“ wird die Polizei Dortmund auch weiterhin fortführen, um die Sicherheit in der Innenstadt und der Nordstadt nachhaltig zu stärken.
Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West
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Quelle: www.presseportal.de
