Heute startet in Dortmund die Befragung für das Nationale Ernährungsmonitoring

Dortmund wurde nach einem Zufallsverfahren für die Beteiligung an der nemo-Studie ausgewählt, wobei Kriterien wie Bevölkerungsdichte und Gemeindegröße eine Rolle gespielt haben. Dortmund ist einer von 120 Orten in Deutschland, an denen die Daten erhoben werden.

Möglichst viele der ausgewählten Dortmunder*innen sollen mitmachen

Mit nemo soll erforscht werden, was die Menschen in Deutschland essen und wie gut sie mit wichtigen
Nährstoffen versorgt sind. Dazu werden bundesweit mehr als 3.000 Personen zwischen 18 und 80 Jahren
befragt und untersucht. Die zufällig ausgewählten Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer in Dortmund
wurden aus dem Adressregister des Einwohnermeldeamtes gezogen und erhalten ein
Einladungsschreiben. Die Stichprobe steht stellvertretend für alle 18- bis 80-Jährigen in ganz
Deutschland. Damit später zuverlässige Aussagen für die Gesamtbevölkerung getroffen werden können, ist es wichtig, dass möglichst viele der Eingeladenen mitmachen. (Hinweis an die Redaktionen: Das Max Rubner-Institut bittet daher herzlich darum, die Studie aufzugreifen und die eingeladenen Bürger*innen zur Teilnahme zu motivieren.) 

Befragung und Untersuchung in den eigenen vier Wänden

Für die Durchführung der Studie wurde Oracle Life Sciences Research Services beauftragt. Wer teilnimmt, wird persönlich und telefonisch interviewt sowie körperlich untersucht. Im Auftrag von Oracle Life Sciences sind dafür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Infratrend Forschung GmbH in Dortmund unterwegs, denn die Befragungen und Messungen finden größtenteils bei den Studienteilnehmer*innen zu Hause statt. Sie erhalten anschließend ihre individuellen Laborwerte und eine detaillierte Rückmeldung zu ihrem persönlichen Versorgungsstatus. Zusätzlich gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 55 Euro.

Ergebnisse sind auch für die Stadt Dortmund interessant

Für Politik und Wissenschaft sind verlässliche Informationen über die Ernährungssituation der Menschen
besonders wichtig, etwa als Basis für ernährungspolitische Entscheidungen. Somit leisten die Teilnehmer*innen in Dortmund einen wichtigen Beitrag für Forschung und Gesellschaft. Die Ergebnisse der nemo-Studie ermöglichen es, die aktuelle Ernährungssituation der Erwachsenen in Deutschland fundiert einzuordnen. Damit schließt das Nationale Ernährungsmonitoring die Datenlücke zur letzten vergleichbaren Erhebung, der Nationalen Verzehrsstudie II, die rund 20 Jahre zurückliegt.

Die Daten sind auch für die Stadt Dortmund interessant. Die Stadt bemüht sich gerade stark um Verbesserungen bei der Außer-Haus-Verpflegung in Schulen und Kitas. Informationen dazu gibt es unter dortmund.de/ernaehrungswende.

Nationales Ernährungsmonitoring (nemo): Max Rubner-Institut

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Medieninformation des Max Rubner-Instituts.


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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