Schüsse aus Fenster gemeldet – Polizei nimmt Tatverdächtigen in Dortmund fest

Lfd. Nr.: 0552

Nach gemeldeten Schüssen aus einem Fenster am Samstagabend (4. Juli 2026) in Dortmund hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen und eine Schreckschusswaffe sichergestellt.

Gegen 21:14 Uhr meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Westerfilde, dass sein Nachbar mehrfach mit einer Schreckschusspistole aus dem Fenster geschossen habe. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dabei niemand bedroht oder verletzt.

Die Polizei reagierte umgehend und sicherte den Einsatzort, um Anwohnerinnen und Anwohner sowie Unbeteiligte zu schützen. Im weiteren Verlauf trafen Einsatzkräfte den Tatverdächtigen im Treppenhaus an. Dort nahmen sie den Mann fest. Dabei leistete er passiven Widerstand.

Eine Schusswaffe führte der Tatverdächtige zu diesem Zeitpunkt nicht mit sich. Bei dem Mann handelte es sich um einen alkoholisierten 38-jährigen Dortmunder, der nach bisherigen Erkenntnissen zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Beamten brachten ihn in das Polizeigewahrsam. Eine erkennungsdienstliche Behandlung wurde veranlasst.

In der Wohnung des Mannes fanden Polizeibeamte die Schreckschusswaffe in einer Bettritze. Die Polizei stellte die Waffe sicher.

Unterhalb der Fenster der betroffenen Wohnung fanden die Beamten zudem mehrere Patronenhülsen.

Den Dortmunder erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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