E-Scooter prallt auf Streifenwagen: Bedrohung am Kiosk in Eving endet nach erfolgreicher Fahndung durch die Polizei

Lfd. Nr.: 0528

Eine Bedrohung an einem Kiosk an der Kreuzung Lindenhorster Straße/Bergstraße in Eving führte zu einem Polizeieinsatz und einer anschließenden Verfolgung und Festnahme.

Eine Frau und ein Mann sollen nach ersten Erkenntnissen am Montag (29.06.) um 22:21 Uhr eine Person im Kiosk mit einem Hammer und einem Pfefferspray bedroht haben. Laut Zeugenaussagen versuchten die beiden tatverdächtigen Dortmunder Drogen an die Kioskbesucher zu verkaufen. Als diese ablehnten, reagierten die Tatverdächtigen aggressiv und bedrohten die Personen im Kiosk. Anschließend flüchteten die beiden auf einem E-Scooter.

Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte die beiden Tatverdächtigen an der Unterführung der Lindenhorster Straße. Die Flüchtigen kamen den Beamten auf einem E-Scooter entgegen. Die Polizeikräfte hielten ihren Streifenwagen an, stiegen aus und forderten die beiden deutlich hörbar auf, stehen zu bleiben.

Der Fahrer verlangsamte zunächst seine Fahrt, beschleunigte dann jedoch plötzlich und fuhr gegen die bereits geöffnete Fahrertür des Streifenwagens. Durch den Zusammenstoß stürzten beide Personen zu Boden. Die Einsatzkräfte nahmen sie anschließend vorläufig fest.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 33-jährigen Dortmunder. Seine Begleiterin ist 29 Jahre alt und ebenfalls in Dortmund gemeldet. Während der Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte deutliche Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum fest.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeikräfte einen Hammer sowie zwei Pfeffersprays und stellten die Gegenstände sicher. Erste Tests zeigten Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Beamtinnen und Beamten veranlassten eine Blutprobe bei dem 33-jährigen Fahrer.

Die eingesetzten Polizeikräfte blieben unverletzt. Am Streifenwagen entstand Sachschaden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte beide Tatverdächtigen.
Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft gegen die beiden nicht vorlagen, wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, den 33-Jährigen außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Alkoholgenuss. Außerdem prüft die Polizei Dortmund, ob gegen die beiden ein Messertrageverbot erwirkt werden kann. Dies beinhaltet nicht nur das Trageverbot von Messern sondern auch von anderen gefährlichen Gegenständen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Eving“: dortmund-lebt.de/tag/Eving

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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