Der ehemalige Hochofenstandort PHOENIX West in Dortmund Hörde ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Transformation eines ehemaligen Industriegeländes in einen modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort. Diese Erfolgsgeschichte soll jetzt ein neues Kapitel bekommen.
Schon zu Beginn der gewerblichen Herrichtung des Areals stand fest: Die denkmalgeschützten Gebäude, Hallen und Anlagen des ehemaligen Hochofenwerks sollen erhalten bleiben und neu genutzt werden – wirtschaftlich tragfähig und nachhaltig sinnvoll. Als Landmarken gehören sie prägend zum Gesamtbild von PHOENIX West.
Die drei zur Vermarktung stehenden, denkmalgeschützten Gebäude – Gasgebläsehalle, Pumpenhaus und Gasometer – liegen in repräsentativer Lage in unmittelbarer Nähe zur Hochofenanlage, dem „Herzstück“ von PHOENIX West. Gesucht werden nun Investor*innen, die an einer nachhaltigen Neunutzung der historischen Bauwerke interessiert sind und die Gebäude und Anlagen in Einklang mit der Gesamtentwicklung PHOENIX West werthaltig entwickeln wollen.
Drei Denkmäler – drei neue Zukunftsorte
Die Gasgebläsehalle aus dem Jahre 1937 (Erweiterungen bis 1957) bietet auf einem 13.617 Quadratmeter großen Grundstück einen Mix aus Industriearchitektur und beeindruckenden Raumdimensionen. Der erhaltene Bestand eröffnet viele Möglichkeiten für innovative Arbeitswelten. Ein zusätzlicher Baukörper ist zulässig.
Das Pumpenhaus aus dem Jahre 1951 überzeugt durch seine robuste Bauweise und klar ablesbare industrielle Struktur. Auf dem Grundstück stehen auch die beiden markanten Kühlturm-Gerüste aus Stahl. Sie ergänzen das denkmalgeschützte Ensemble. Auf dem 9.335 Quadratmeter großen Grundstück sind neben der Nutzung des denkmalgeschützten Bestandes bauliche Ergänzungen grundsätzlich möglich, sodass zusätzliche Flächen flexibel geschaffen und moderne Anforderungen an Funktionalität, Technik und Flächeneffizienz erfüllt werden können.
Als weithin sichtbares Symbol des industriellen Erbes der Region prägt der Gasometer die Skyline von PHOENIX West. Mit seiner imposanten Höhe und klaren Stahlstruktur bietet er ideale Voraussetzungen für spektakuläre Umnutzungen, etwa als Event, Ausstellungs-, oder Erlebnis-Immobilie. Auf dem 8.027 Quadratmeter großen Grundstück ist ebenfalls eine ergänzende Bebauung möglich.
PHOENIX West – ein Areal mit besonderem Konzept
Auf der Gesamtfläche von 114 Hektar hat sich PHOENIX West als „der“ Standort für Mikro- und Nanotechnologie, IT sowie innovative Produktionstechnologie etabliert. Die Flächen sind nahezu vollständig vermarktet und bieten Unternehmen aus zukunftsweisenden Branchen optimale Rahmenbedingungen. Mit der MST.factory dortmund und dem ZfP (Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund) sind gleich zwei Kompetenzzentren des TechnologieZentrumDortmund (TZDO) hier vertreten.
Insgesamt sind bereits rund 120 Firmen mit mehr als 5.700 Beschäftigten am Standort tätig. Dazu zählen neben jungen, innovativen Unternehmen auch überregional tätige Dienstleistungsunternehmen. Größte Arbeitgeber sind Stromnetz-Betreiber Amprion und das IT-Unternehmen Materna. Damit arbeiten heute mehr Menschen auf PHOENIX West als zu den Hochzeiten des Hoesch-Konzerns in den 1960er-Jahren.
Neben der dynamischen Unternehmenslandschaft und den zahleichen qualifizierten Arbeitsplätzen profitiert PHOENIX West besonders von seiner außergewöhnlichen Einbindung in den umgebenden Freiraum und großzügige Grünflächen. Der 59 Hektar große PHOENIX Park vernetzt den Standort attraktiv mit dem Westfalenpark, dem Rombergpark und dem PHOENIX See.
Die Kombination aus Industriegeschichte, Hochtechnologie, Dienstleistungen sowie Erholungsflächen und Kulturangebote macht PHOENIX West zu einem einzigartigen, integrierten Standort für Arbeiten, Freizeit und Erholung.
So läuft die Ausschreibung
NRW.URBAN wird in Abstimmung mit der Stadt Dortmund Verkaufsverhandlungen zu den Grundstücken nebst Denkmälern führen. Gleichbehandlung, Transparenz und Wettbewerb sind dabei wichtig.
Interessierte, die an einem oder mehreren der Grundstücke mit Denkmälern interessiert sind, können sich per E-Mail (info@nrw-urban.de) bis zum 24. Juli 2026 bei der NRW.URBAN GmbH & Co. KG melden.
Alle Interessierten erhalten von NRW.URBAN dann Informationen zu den zur Vermarktung stehenden Grundstücken und Gebäuden, die städtebaulichen und nutzungsbezogenen Zielvorstellungen sowie detaillierte Informationen zum weiteren Verfahren.
Weitere Infos zum Stadtteil Hörde finden Sie hier.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
