LesArt.Festival: Jetzt noch schnell letzte Tickets für Lesungen mit bekannten Autor*innen sichern

Das LesArt.Festival bietet vom 4. bis 14. November ein vielseitiges Programm mit großen Namen der Literaturszene. Mit dabei sind unter anderem Mirna Funk, Sebastian 23, Karosh Taha, Iryna Fingerova und Christian Berkel. Für kurzfristig Entschlossene gibt es noch viele Gelegenheiten, dabei zu sein.

Von Familiengeschichten bis zu gesellschaftlichen Konflikten

Am Mittwoch, 4. November, um 19:30 Uhr stellt Nele Jongeling im literaturhaus.dortmund ihre Graphic Novel „Ich will nicht arbeiten“ vor. Mit hintergründigem Humor nimmt sie die moderne Arbeitswelt und den Drang zur Selbstoptimierung aufs Korn.

Der Cartoonist Tobias Vogel alias @kriegundfreitag präsentiert am Donnerstag, 5. November, um 19 Uhr im Kino im Dortmunder U seine pointierten Zeichnungen und überraschenden Alltagsbeobachtungen.

Ebenfalls am 5. November liest Iryna Fingerova um 19:30 Uhr im literaturhaus.dortmund aus „Zugwind“. Ihr Roman erzählt von einer ukrainischen Ärztin, deren Leben durch den Krieg aus dem Gleichgewicht gerät. Zwischen Familie, Beruf und der Sehnsucht nach Odessa sucht sie nach Halt.

Mirna Funk liest am Samstag, 7. November, um 19:30 Uhr im Reinoldisaal aus ihrem Roman „Balagan“. Darin entdeckt eine junge Frau eine seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen geglaubte jüdische Kunstsammlung ihrer Familie. Die Geschichte führt von Berlin bis Tel Aviv und handelt von Familienkonflikten, Recht und Unrecht sowie der deutsch-jüdischen Geschichte.

Mit kurzen, pointierten Texten begegnen sich Lütfiye Güzel und Dortmunds ehemaliger Stadtbeschreiber Alexander Estis am Sonntag, 8. November, um 19 Uhr im literaturhaus.dortmund. Unter dem Titel „Das alles ist so langweilig“ nehmen sie die Absurditäten des Alltags humorvoll und kritisch in den Blick.

Demokratie, Zusammenhalt und neue Perspektiven

Wie lässt sich gesellschaftlicher Zusammenhalt stärken? Dieser Frage widmet sich Sebastian 23 am Dienstag, 10. November, um 19:30 Uhr in der Schauburg. In seinem Buch „Zusammenhaltestelle“ setzt sich der Poetry-Slammer und Autor mit Hass, verhärteten Debatten und der Bedeutung demokratischer Werte auseinander. Er zeigt, warum es wichtig ist, sich einzumischen und trotz unterschiedlicher Meinungen im Gespräch zu bleiben.

Am Mittwoch, 11. November, um 19:30 Uhr liest Karosh Taha im Roto-Theater aus ihrem Roman „Gulistan“. Im Mittelpunkt steht eine kurdische Frau, die unter Saddam Husseins Diktatur ihren verschwundenen Mann sucht. Die Geschichte erzählt von Gewalt, Verfolgung und dem Willen, sich nicht brechen zu lassen.

Um Migration, Rassismus und politische Parolen geht es am Donnerstag, 12. November, um 20 Uhr im domicil. Anette Dowideit, Lara Grewe und Dr. Umes Arunagirinathan beleuchten unterschiedliche Seiten gesellschaftlicher Konflikte und zeigen, wie sich Vorurteile und populistische Aussagen hinterfragen lassen.

Humorvolle Texte und Literatur für Kinder

Für Kinder ab vier Jahren liest Julia Regett am 8. November um 15 Uhr im literaturhaus.dortmund aus ihrem Bilderbuch „Lass es raus, Knotenklaus“. Der schüchterne Oktopus Klaus muss seine Ängste überwinden, um Hilfe für seinen verknoteten Fangarm zu finden. Die Geschichte handelt von Mut und dem Umgang mit Gefühlen.

Beim KindergartenBuchTheaterFestival zeigen Dortmunder Kindergartengruppen ihre eigenen Inszenierungen. Die Aufführungen beginnen am 6., 9., 10., 11. und 13. November jeweils um 15 Uhr im Gartensaal des Fritz-Henßler-Hauses. Die Kinder haben dafür Bücher ausgewählt, Dialoge entwickelt und Bühnenbilder sowie Kostüme gestaltet.

Junge Talente und Christian Berkel zum Abschluss

Auch junge Autor*innen aus Dortmund und der Region erhalten eine Bühne. Am Freitag, 13. November, präsentieren Schüler*innen um 15:30 Uhr im literaturhaus.dortmund die Ergebnisse von vier Schreibwerkstätten des Projekts LiteraturAufRuhr. Unter dem Motto „Urlaub ist die schönste Zeit im Leben“ haben sie eigene Texte entwickelt. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung wird empfohlen.

Am selben Abend zeigen Nachwuchstalente aus dem Ruhrgebiet um 19:30 Uhr im Roto-Theater beim Künstler*innenabend „Einzelstücke“ Arbeiten aus Literatur, Musik und bildender Kunst.

Zum Abschluss gibt es die große LesArt.Gala am Samstag, 14. November, um 19 Uhr im domicil. Schauspieler und Autor Christian Berkel liest aus seinem Roman „Sputnik“. Darin erzählt er von Kindheit und Jugend, Freundschaft, Liebe und dem Aufbruch ins eigene Leben. Gregor Schnittker moderiert den Abend. Außerdem wird der mit 1.000 Euro dotierte LesArt.Preis der jungen Literatur verliehen.

Das LesArt.Festival veranstalten das Kulturbüro der Stadt Dortmund, die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Kultur und Projekte e. V. sowie das literaturhaus.dortmund. Die Sparkasse Dortmund unterstützt das Festival.

LesArt.Ruhr⁠


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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