Nach den kräftezehrenden Partien der letzten Wochen hieß es für die Hörder Edelrösser am Sonntagabend Aufbruch nach Ostwestfalen. Dementsprechend klar war die Marschroute: Her mit dem ersten Dreier! Gegen die Gastgeber vom SC Halle, die zuvor erst einen mageren Zähler auf dem Konto hatten, entwickelte sich jedoch von Sekunde eins an eine alles andere als alltägliche Begegnung. Die Hausherren überraschten mit einer äußerst wilden, gewöhnungsbedürftigen Spielweise, die jeden gewohnten Rhythmus im Keim erstickte. Mit unkonventionellen und einem seltsamen Spielaufbau forderten die Gastgeber aus Halle den Nerven der Hörder Hengste einiges ab. Doch die Hörder Modelathleten ließen sich von dem wilden Treiben nicht aus dem Konzept bringen. Auch wenn sich hier und da kleinere Unkonzentriertheiten einschlichen, packten die Hörder genau in den wichtigsten Momenten zu, hielten in den entscheidenden Phasen den Fokus hoch und ließen sich nicht in das gegnerische Chaos hineinziehen. Im ersten Durchgang erarbeiteten sich die Gäste die nötige Stabilität und holten sich den Satz verdient mit 25:18. Was im zweiten Abschnitt folgte, war ein echter Nervenkrimi: Halle warf alles rein, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Beim Stand von 22:22 spitzte sich die Crunchtime maximal zu – genau der Moment, in dem eiskalt vollstreckt werden musste. Und die Hörder Rösser lieferten, behielten die Nerven und machten mit 25:22 den Sack zum 2:0 zu. Im dritten Satz bändigten die Modelathleten das gegnerische Spiel endgültig, schlugen in den entscheidenden Situationen eiskalt zu, fuhren den 25:21-Satzgewinn ein und besiegelten nach 3:0 Sätzen den erlösenden Auswärtsdreier. Mit diesem Premieren-Sieg belohnt sich das Team für den Kampfgeist, schüttelt den Frust der Vorwochen ab und nimmt Rückenwind mit in die kommenden Aufgaben! Aber eine lange Pause gibt es nicht: Am 31.10. reisen die Hörder Rösser zum nächsten Auswärtsspiel nach Kevelaer, um direkt den nächsten Dreier nachzulegen! Stimmen zum Spiel: Mathias: „Den Nächsten nur Rüber“, „Ihr wisst der verfickte dritte Satz“ Sönke: „Jetzt mal die Kaffe und Kuchen Stimmung ablegen“ Niklas: „Guck Ma wie die dampft dammmmn“ Linus: „Nein ich rede jetzt zuende“ Alex:“ Wie kann Adrian MVP werden?“ Gespielt haben: Köster, Steiner, Dieckmann, Frenz, Herbort (L), Lalov, Rdesinski, Reut(t)er (C, MVP), Hardt, Bogoslov (L), Pieper, Janthal, Schulenburg, Piek Trainiert haben: Goldenbogen (T), Bungert (CT)
Endlich der Knoten geplatzt: Hörder Edelrösser feiern beim SC Halle den ersten Saisonsieg
