ÖKOPROFIT®: Zwölf Betriebe sparen Energie und Kosten – Wirtschaftsförderung gratuliert zu 85 Verbesserungen für Umwelt- und Klimaschutz

Weniger Energie verbrauchen, Abfälle vermeiden und Betriebskosten senken: Zwölf Unternehmen und Organisationen haben sich in Dortmund am Umweltprogramm ÖKOPROFIT® beteiligt. Am 12. Oktober zeichnete Friedrich-Wilhelm Corzilius, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, die Teilnehmenden der 14. Projektrunde aus. Gemeinsam haben sie 85 Verbesserungen erarbeitet und dafür insgesamt 750.000 Euro investiert. Dem stehen jährliche Einsparungen von rund 250.000 Euro gegenüber.

Von der Beleuchtung bis zur betrieblichen Mobilität

Die Betriebe setzten an ganz unterschiedlichen Stellen an. 44 der 85 erarbeiteten Verbesserungen betreffen den Energieverbrauch. Dazu gehören beispielsweise eine effizientere Beleuchtung und Heizung sowie der Einsatz von Photovoltaik. Weitere Ansätze betreffen den Einkauf von Rohstoffen, die Abfallentsorgung und die betriebliche Mobilität. Auch eine passende Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge spielt eine Rolle.
Nicht jede Verbesserung kostet Geld: Für 35 Prozent der erarbeiteten Maßnahmen waren keine Investitionen nötig. Die Betriebe zeigen damit, dass sich Umweltschutz und wirtschaftliches Handeln verbinden lassen.

Kultur und Straßenbau setzen auf Nachhaltigkeit

Unter den Teilnehmenden sind Betriebe aus unterschiedlichen Branchen und mit sehr verschiedenen Größen. Auch fünf Kulturbetriebe konnten dank einer Förderung der E.ON-Stiftung am Programm teilnehmen, darunter die Kunsthalle Dortmund, die domicil gGmbH, das Kulturzentrum balou und der Kulturort Depot. Fünf Straßenbaubetriebe profitieren bei Vergaben der Stadt Dortmund von einem Nachhaltigkeitsfaktor, den sie durch ihre Teilnahme an ÖKOPROFIT® nachweisen können.

Zehn der ausgezeichneten Betriebe kommen aus Dortmund. Zwei weitere stammen aus der Region: die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek aus Herne und das Straßenbauunternehmen Heinrich Schäper + Sohn aus Witten.

Seit 2000 in Dortmund etabliert

Dortmund war im Jahr 2000 die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die ÖKOPROFIT® anbot. Seitdem gab es 14 Projektrunden mit insgesamt 152 teilnehmenden Betrieben. Das Programm unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Umweltbilanz zu verbessern und zugleich Kosten zu senken. 

Die Gesamtbilanz seit dem Start kann sich sehen lassen: Die teilnehmenden Betriebe haben rund 1.700 Verbesserungen erarbeitet. Sie sparen jährlich etwa 28 Mio. Kilowattstunden Strom und mehr als 15.000 Tonnen CO₂. Außerdem reduzieren sie ihren Abfall um rund 3.226 Tonnen pro Jahr. Die jährlichen finanziellen Einsparungen liegen bei rund sieben Mio. Euro. Insgesamt investierten die Betriebe rund 28 Mio. Euro in Verbesserungen.

Das Projekt ÖKOPROFIT® Dortmund 2025/2026 wurde durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. ÖKOPROFIT® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Landeshauptstadt Graz.

Ökoprofit | Wirtschaftsförderung Dortmund


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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