Durchsuchungen in Dortmund und Waltrop: Waffen und Betäubungsmittel sichergestellt

Lfd. Nr.: 0840

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Am Dienstagmorgen (06.10.2026) wurden in Dortmund und Waltrop insgesamt vier Wohnungen, eine Dortmunder Firma und zwei Dortmunder Imbisse mit starken Polizeikräften wegen des Verdachts des organisierten Handels mit Waffen und Betäubungsmitteln durchsucht. Die Durchsuchungsbeschlüsse waren zuvor gegen drei Dortmunder (35 Jahre, 36 Jahre und 29 Jahre) und einen Waltroper (43 Jahre) ergangen. Bei den Beschuldigten handelt es sich um türkische, bzw. deutsch-türkische Staatsbürger.

Im Rahmen der bis in den späten Nachmittag andauernden Durchsuchungsmaßnahme konnten in der Dortmunder Firma des 43-jährigen Waltropers eine professionell eingerichtete Cannabisplantage und mehrere Schusswaffen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Begutachtung der Schusswaffen dauert noch an. Bei einem der Dortmunder Beschuldigten konnte eine scharfe Schusswaffe nebst 52 Schuss Munition aufgefunden werden, zudem wurde ein bestehender Haftbefehl vollstreckt.

Neben den Betäubungsmitteln und Waffen wurden zudem zahlreiche digitale Datenträger aufgefunden und sichergestellt.

Der 43-jährige Waltroper wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde gegen ihn ein Haftbefehl wegen Handeltreibens mit Waffen und Munition und des Handeltreibens mit Kokain und Cannabis erlassen.

Die Ermittlungsmaßnahmen sind die konsequente Fortsetzung der Ermittlungen zu einem organisierten Waffenhandel und dem Handel mit Betäubungsmitteln seit 2025.

Hinweis für Medienvertreter: Weitere Auskünfte können derzeit nicht erteilt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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