Der Eintritt in die Dortmunder Museen ist – bis auf Sonderausstellungen – grundsätzlich frei. Für Führungen und einzelne Veranstaltungen können Teilnahmegebühren anfallen.
Ostfriedhof: Stadtgeschichte unter freiem Himmel
Am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr führt ein Stadtspaziergang über den Ostfriedhof. Die rund 90-minütige Tour nimmt die Stadtgeschichte und die architektonische Gestaltung des historischen Friedhofs in den Blick. Treffpunkt ist der Eingang an der Robert-Koch-Straße 35. Die Teilnahme kostet 8,90 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Tickets müssen vorab im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK), Hansastraße 3, gekauft werden. Weitere Informationen: dortmund.de/mkk
Hoesch-Museum: Mit dem Fahrrad auf den Spuren von Stahl und Eisen
Am Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr geht es mit dem Fahrrad auf eine rund 30 Kilometer lange Tour durch Dortmunds Industriegeschichte. Die geführte Fahrradtour „Auf den Spuren von Stahl und Eisen“ startet am Hoesch-Museum, Eberhardstraße 12. Die Strecke führt zunächst über das Gelände der ehemaligen Westfalenhütte und anschließend zum PHOENIX See und über PHOENIX West zurück zum Museum. Dabei geht es unter anderem entlang ehemaliger Gleistrassen und der früheren Elias-Bahn. Die Tour dauert einschließlich einer Pause am PHOENIX See etwa vier bis fünf Stunden und wird von Werner Schiefelbein geleitet. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person. Voraussetzung ist ein verkehrstüchtiges Fahrrad. Auf dem Werksgelände von thyssenkrupp Steel besteht Helmpflicht; die Vorgaben des Werkschutzes sind verbindlich. Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Eine Anmeldung unter 0231 8625917 oder info@hoesch-museum.de wird bis Freitagmittag empfohlen.
160 Jahre Stahlgeschichte
Um 14 Uhr lädt das Hoesch-Museum zur öffentlichen Führung „Stahlzeit in Dortmund“ ein. Die Dauerausstellung nimmt Besucher*innen mit auf eine Reise durch 160 Jahre Stahlgeschichte – von den Anfängen in den 1840er-Jahren bis zum Strukturwandel der Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen technische Innovationen, der Arbeitsalltag der „Hoeschianer“ und der Einfluss der Stahlindustrie auf das Dortmunder Stadtbild. Die Teilnahme kostet 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Weitere Informationen: dortmund.de/hoeschmuseum
Brauerei-Museum bietet zwei Führungen: Fritz Brinkhoff und Dortmund – Stadt des Bieres
Im Brauerei-Museum Dortmund, Steigerstraße 16, geht es am Sonntag um 12:30 Uhr um einen Mann, der die Dortmunder Biergeschichte entscheidend geprägt hat: Fritz Brinkhoff (1848–1927). Die Führung „Fritz Brinkhoff – der Vater des Dortmunder Exports“ erzählt vom Gründungsbraumeister der Dortmunder Union-Brauerei und von der Entstehung des hellen Biertyps „Export“ in den 1880er-Jahren. Die Besucher*innen erfahren außerdem, wie die Industrialisierung den Brauprozess veränderte und die Bierkultur nachhaltig prägte. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist unter 0231 8400200 oder brauereimuseum-dortmund@radeberger-gruppe.de erforderlich.
Um 15 Uhr folgt die öffentliche Führung „Dortmund – Stadt des Bieres“. In 90 Minuten geht es durch die Dauerausstellung und damit durch die Geschichte Dortmunds als Bierstadt – von zahlreichen ehemaligen Brauereien über die Industrialisierung des Brauprozesses bis zur Bierproduktion und zum Bierkonsum im Wandel der Zeit. Die Teilnahme kostet 4,50 Euro. Weitere Informationen: dortmund.de/brauereimuseum
Museum Ostwall: Kunst gemeinsam entdecken
Im Museum Ostwall im Dortmunder U steht am Sonntag um 15 Uhr eine öffentliche, familienfreundliche Führung durch die neue Sammlungspräsentation auf dem Programm. Die Führung auf den Ebenen 4 und 5 stellt 178 Werke vor, die sich mit Zusammenleben, Kommunikation und unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen. Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie und Video laden dazu ein, über aktuelle Fragen des Alltags und den Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen ins Gespräch zu kommen. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell und Billie Zangewa. Treffpunkt ist der Eingangsbereich auf Ebene 5. Die Führung ist kostenfrei. Weitere Informationen: dortmunder-u.de/museum-ostwall
Tierisch komische Comics: „Ich, das Tier.“
Im schauraum: comic + cartoon, Max-von-der-Grün-Platz 7, beginnt am Sonntag um 13 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Ich, das Tier.“. Sie zeigt, welche Rolle Tiere in der Comicgeschichte spielen und wie Künstler*innen tierische Figuren nutzen, um menschliche Eigenschaften und Geschichten zu erzählen. Die Teilnahme kostet 3 Euro.Weitere Informationen: dortmund.de/comic
Alkohol und Abstinenz: Stadthistorischer Rundgang
Bier, Schnaps und Wein gehörten um 1900 zum Alltag in Dortmund – zugleich wurde über den richtigen Umgang mit Alkohol heftig gestritten. Der stadthistorische Rundgang „Alkohol und Abstinenz“ führt am Sonntag von 14 bis 15:30 Uhr zu Orten in der Innenstadt, an denen Alkohol ausgeschenkt oder gegen ihn gekämpft wurde. Treffpunkt ist der „Chip“ vor dem neuen Museumseingang am Platz von Amiens. Die Führung kostet 8,90 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Die Karten müssen vorab im MKK gekauft werden.
MKK: Gemeinsam kreativ werden
Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, können Familien am Sonntag von 14 bis 17 Uhr in der offenen Familienwerkstatt kreativ werden. Kinder ab sechs Jahren und ihre Bezugspersonen arbeiten mit Textilien, Papier, Farbe, Holz und Upcycling-Materialien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 15 begrenzt. Weitere Informationen: dortmund.de/mkk
Adlerturm: Kreativ ins Mittelalter eintauchen
Im Kindermuseum Adlerturm, Günter-Samtlebe-Platz 2, dreht sich am Sonntag von 14:30 bis 16:30 Uhr alles um das Mittelalter. Familien können bei verschiedenen Bastelaktionen kleine Schätze zum Mitnehmen gestalten. Dazu gibt es passende Geschichten aus der Vergangenheit. Die Angebote können kostenlos zwischen 14:30 und 16:30 Uhr wahrgenommen werden. Weitere Informationen: dortmund.de/adlerturm
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
