Podiums-Talk über die Bedeutung von experimenteller Musik in Dortmund
Beim Podiums-Talk „Experimentelle Musik – mehr als ein Experiment?!“ diskutieren Angelika Hoffmann (Visual Sound Festival), Karl-Heinz Blomann (Blaues Rauschen), Klangkünstler Sascha Wundes und Achim Zepezauer (mex e.V.) unter der Moderation von Didi Stahlschmidt zentrale Fragen: Zählt experimentelle Musik eher zur Kunst oder zur Musik? Wo entsteht sie, welche Förderung braucht sie, und welchen Stellenwert nimmt sie in der Kulturpolitik ein? Das Publikum ist eingeladen, live mitzudiskutieren. Der Musik-Stammtisch ist öffentlich und für alle Interessierten offen.
Zerbrechlich und kraftvoll: Duo Fragile live
Für das musikalische Beispiel sorgt das Duo „Fragile“. Klara Ratajczak und Sara Buschulte verbinden Jazz und Pop zu mehrsprachigen Songs. Ihr Instrumentarium überrascht: HandPan, Cello und singende Säge treffen auf Piano, Melodica, Kazoo und Glockenspiel.
Hintergrund: Dortmund als Experimentierfeld
Klangkunst, Improvisation, intermediale Musik: Experimentelle Musik lässt sich kaum in eine Schublade stecken. Musikschaffende verwandeln Alltagsgegenstände in Klangerzeuger oder nutzen etablierte Instrumente auf ungewohnte Weise.
In Dortmund hat sich die experimentelle und improvisierte Musik längst einen festen Platz erobert. Der „mex-Keller“ des Vereins mex e.V. bietet seit Jahren eine Bühne für intermediale Musikprojekte. Das Festival „Blaues Rauschen“ steht für Klangexperimente und performative Formate, während das „Visual Sound Festival“ Free-Jazz, Improvisation und experimentelle Ansätze verbindet. Dazu kommen zahlreiche Musiker*innen mit ganz eigenen Interpretationen dieser Kunstform.
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Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
