Versuchter Wohnungseinbruch in Dortmund Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Lfd. Nr.: 0736

In der Nacht zu Donnerstag (03.09.2026) versuchte ein 39-jähriger Mann über ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Erdgeschosswohnung im Dortmunder Ortsteil Hombruch einzudringen. Der Täter konnte noch in Tatortnähe gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Gegen 00:51 Uhr wurden eine 28-Jährige Dortmunderin und ein 26-jähriger Dortmunder durch ein knackendes Geräusch in ihrem Schlafzimmer geweckt. Als sich die 28-Jährige zum dortigen Fenster begab und den Vorhang zur Seite schob, konnte sie einen Mann auf der Fensterbank hockend feststellen. In seiner Hand konnte sie einen Gegenstand, ähnlich eines Schraubendrehers, erkennen.

Als der 39-Jährige die Bewohnerin bemerkte, sprang er von der Fensterbank und flüchtete in Richtung der Löttringhauser Straße.

Der 26-jährige Partner der Geschädigten nahm umgehend die Verfolgung auf. Der Täter konnte schließlich in der Grotenbachstraße, auf Höhe der Hausnummer 2, durch Polizeibeamte angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Das Tatwerkzeug konnte bei ihm nicht aufgefunden werden. Jedoch konnten auf der Fensterbank Fingerabdruckspuren sowie Schuhsohlenabdrücke festgestellt werden.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 39-jährige – ohne festen Wohnsitz – erst vor wenigen Tagen aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen wurde und u.a. bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist.

Noch am selben Tag erfolgte die Vorführung bei einem Haftrichter. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hombruch“: dortmund-lebt.de/tag/Hombruch

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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