Aus Ideen werden neue Treffpunkte: Drei Höfe starten ihre Neugestaltung

Aus zahlreichen Bewerbungen wurden drei Höfe bei dem stadtweiten Wettbewerb ausgewählt, die mit ihren Konzepten besonders überzeugten. Entscheidend für die Jury waren die Aspekte Zusammenleben, Gemeinschaft und Nachbarschaft sowie Klimaresilienz und die Qualität der eingereichten Gestaltungsideen.

Preise für die Höfe von „Bellini“, „Weingold“ und „freilicht.nord“

Den ersten Platz belegt das „Bellini“ in der Kaiserstraße, das mit einem Preisgeld von 7.000 Euro ausgezeichnet wurde. Der Hof soll künftig noch stärker als Ort für gemeinschaftliche Nutzung und Vernetzung, kulturelle Aktionen und Begegnung dienen.

Der zweite Platz geht an das „Weingold“ am Robert-Koch-Platz. Das Projekt erhält 5.000 Euro und plant, seinen Hof verstärkt für Kunst und Kultur, Vernetzung, Gastronomie und Veranstaltungen zu öffnen.

Den dritten Platz belegt das „freilicht.nord“ in der Straße Bleichmärsch, das mit 4.000 Euro prämiert wurde. Auch hier steht die gemeinschaftliche Nutzung im Vordergrund – mit einem klaren Fokus auf kreative, nachhaltige und nachbarschaftliche Angebote.

Lebendige Orte der Begegnung schaffen

„Ziel des Wettbewerbs ist nicht nur eine gestalterische Aufwertung, sondern die Entwicklung lebendiger Orte der Begegnung“, erklärt Claudia Balke von „nordwärts“. „Höfe sollen zu Treffpunkten werden, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen und Nachbarschaft erlebbar wird.“

Im Laufe des Jahres setzen die drei Gewinner ihre Konzepte schrittweise um. Die neu gestalteten Höfe sollen dann bei Hoffesten oder Eröffnungsveranstaltungen präsentiert werden.

Der stadtweite Wettbewerb „Dortmunds schöne Höfe“ hat das Ziel, bislang wenig genutzte oder versiegelte Höfe in attraktive, klimaangepasste und gemeinschaftlich nutzbare Orte zu verwandeln.

„nordwärts“ bedankt sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, die eigene Nachbarschaft und das Zusammenleben im Quartier aktiv mitzugestalten.

dortmund.de/nordwaerts


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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