Schlägerei bei Amateur-Fußballspiel: Polizei leitet Strafverfahren ein

Lfd. Nr.: 0620

Am Sonntagnachmittag (26.07.) wurde die Polizei zum Lortzing-Sportplatz alarmiert. Bei einem Testspiel zweier Amateurfußballvereine schlugen sich mehrere Personen.

Gegen 15:50 Uhr wählten Zeugen den Notruf und meldeten eine Schlägerei mit bis zu 20 beteiligten Personen. Als die Beamten kurz darauf eintrafen, war die Auseinandersetzung bereits beendet und die Spieler hielten sich in den Kabinen auf.

Nach derzeitigen Erkenntnissen trafen der FC Merkur 07 und K.F. Sharri Dortmund II im Rahmen eines Testspiels aufeinander. In der Halbzeitpause gerieten mehrere Spieler der Heimmannschaft auf dem Weg zur Kabine zunächst verbal aneinander. Der Hintergrund soll die Auswechslung eines Spielers während der ersten Halbzeit gewesen sein.

Im weiteren Verlauf gerieten die Spieler auch körperlich aneinander. Unter anderem schlugen und traten sie aufeinander ein. Weitere Personen aus dem Umfeld des Vereins eilten hinzu, um die Schlägerei zu beenden. Drei Personen kletterten anschließend über den Zaun der Sportanlage und flüchteten in Richtung der Magdeburger Straße.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Beamten kurz darauf einen 24-jährigen Dortmunder im Bereich der Eberstraße antreffen. Zwei weitere Spieler der Heimmannschaft (21 und 22, aus Dortmund) konnten ebenfalls als Tatverdächtige identifiziert werden. Ein 32-Jähriger erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen, ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird von einer wechselseitigen Begehungsweise ausgegangen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Das Testspiel wurde abgebrochen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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