Neuer Rekord beim STADTRADELN 2026: Jetzt wurden die Sieger*innen bei einer Feier geehrt

Vom 3. bis zum 23. Mai sind insgesamt 369 Teams von Schulen, Firmen, Freundeskreisen, Familien und vielen mehr auf Kilometerjagd gegangen. Unter allen Teilnehmenden, die 21 Kilometer und mehr geradelt sind, wurden wieder attraktive Preise verlost. Besonders engagierte Teams und Einzelpersonen hat Bürgermeister Norbert Schilff für ihren Einsatz ausgezeichnet.

„Jeder Kilometer ist ein Gewinn, und im Grunde haben alle Teilnehmenden gewonnen. Das zeigen auch die ausgelosten Siegerinnen und Sieger: Sie stehen nicht für die längste Strecke oder das beste Ergebnis, sondern für die vielen guten Gründe, überhaupt mitzumachen – ob aus Umweltbewusstsein, aus Freude am Radfahren oder einfach, um die kurze Strecke zur Arbeit einmal anders zurückzulegen. Gerade diese kurzen Wege, die vom Auto aufs Rad verlagert werden, kommen uns allen zugute: weniger Stau, bessere Luft, weniger Lärm“, sagt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes.

Fleißige Schüler*innen und Lehrer*innen

  • Beste GrundschuleDie beste Grundschule kommt aus Wellinghofen: Mit 76 aktiven Radler*innen und 8.207 Kilometern fuhr die Lieberfeldschule auf Platz 1. „Sobald es auf den Mai zugeht, fragen bei uns alle, wann das STADTRADELN startet. Der Wettbewerb ist bei uns mittlerweile ein Selbstläufer“, berichtet Team-Captain Sven Kitschmann. Auf Platz 2 landete die Grundschule Kleine Kielstraße aus der Nordstadt, gefolgt von der Fichteschule aus Neuasseln
  • Beste Förderschule: 2025 hatte die Max-Wittmann-Schule nicht nur den ersten Platz für die beste Förderschule in Dortmund erreicht – auch auf Landesebene gab es für die Schule aus Eving eine Auszeichnung beim Schulradeln.NRW. Mit 64 aktiven Radelnden ist das Team erneut gewachsen. Über 13.000 Kilometer sorgten für den ersten Platz. Silber geht an die Schule am Marsbruch aus Aplerbeck. Bronze sichert sich die Schule an der Froschlake aus Lütgendortmund. 
  • Beste weiterführende Schule: Das Mallinckrodt-Gymnasium verteidigte seinen Titel als radelaktivste Schule in Dortmund. Und auch in der Gesamtwertung wurde ein starker Platz 3 hinter der TU Dortmund und der Stadtverwaltung erreicht. Lehrer Lukas Feller berichtete, dass die Schüler*innen mit einem internen Wettbewerb zusätzlich motiviert wurden. Der Einsatz trug Früchte: Die selbstgesetzte Bestmarke aus dem Vorjahr (401 Teilnehmende) wurde mit 412 aktive Radelnden erneut übertroffen. Das Max-Planck-Gymnasium an der Ardeystraße sicherte sich die Vizemeisterschaft. Auf Platz 3 landete das Goethe-Gymnasium aus Hörde.

Als Belohnung spendiert die Stadt Dortmund allen erfolgreichen Schulen den Besuch eines Eiswagens – pünktlich zur Abkühlung kurz vor den Sommerferien. 

Das sind die Top-Teams

  • Gesamtsieg: Gesamtsieger ist erneut das Team der TU Dortmund, das gemeinsam 101.759 km zurücklegte. Insgesamt 552 Radler*innen traten in die Pedale und setzten einen neuen Rekord als größtes Team beim STADTRADELN in Dortmund. Team-Captain Christoph Edeler möchte im kommenden Jahr noch mehr Studierende und Mitarbeitende auf das Rad bringen. An Ideen und Motivation mangelt es auf dem Campus nicht. Eine Woche konnte das 533-köpfige Team „Stadt Dortmund – Verwaltung & Betriebe“ das Tempo vorgeben. Am Ende reichte es für die Vize-Meisterschaft, gefolgt vom Mallinckrodt-Gymnasium.
  • Pro-Kopf-Wertung im Team: 793 Kilometer pro Kopf radelten die elf Mitglieder des Teams RSV Dortmund Nord ’79 e.V. Mit über 1.500 Kilometern hatte der 86-jährige Dieter Steinsohn den Schnitt erneut beeindruckend beeinflusst. Der RuMC „Sturm“ Hombruch und der RV Sturmvogel landeten auf Platz 2 und 3.

Die beste Radlerin und der beste Radler

Neben diesen starken Teamleistungen wurden die beste Einzelradlerin und der beste Einzelradler Dortmunds ausgezeichnet.

  • Uta Isphording vom Team RSV Dortmund Nord ’79 e.V. sicherte sich den Titel mit 1.705 Kilometern zum zweiten Mal nach 2023.
  • Als bester Radler setzte sich ein alter Bekannter durch: Gerd Koch vom Rad- und Motorclub „Sturm“ Hombruch 1925 e.V. schaffte es mit der Hilfe von jeder Menge Joghurt-Obsttörtchen und Kibbelinge zu insgesamt 3.077 Kilometern.

STADTRADELN-Star 2026 – Josef Meyer mit 94 Jahren

Mit seiner Lebensfreude und Fitness machte der diesjährige STADTRADELN-Star Josef Meyer die wohl beste Werbung für das Radfahren. Auf die Frage, was sein Geheimrezept sei, antwortet der 94-Jährige: „Eigentlich keins. Ich fahre halt Fahrrad.“ Mit 760 Kilometern hat er zudem den ersten Platz in seinem Team „Ski- und Sportclub Wellinghofen e.V.“ erreicht. Das Radfahren hat er erst in der Rente begonnen. Mit 82 Jahren hat er sich sein erstes E-Bike angeschafft. Damit zeigt er eindrucksvoll, dass es für einen Umstieg nie zu spät ist.

Lossieger*innen

Die glücklichen Lossieger*innen mit 21 Kilometern oder mehr im Kilometerbuch waren in diesem Jahr:

  • Hovhannes Hakhnazaryan / Heinrich-Heine-Gymnasium
  • Kevin Friedemann / Sportgemeinschaft Sparkasse Dortmund
  • Paul Kussinger / Max-Planck-Gymnasium
  • Felix Kutzera / Pesch Partner Architektur Stadtplanung
  • Susanne Zorle / Amtsgericht Dortmund
  • Timo Schwart / Offenes Team Dortmund
  • Thomas Lücke / Schule am Hafen
  • Monika Bennemann / TSC Eintracht Dortmund

Neben einer Urkunde bekamen alle Lossieger*innen eine hochwertige Fahrradtasche im limitierten STADTRADELN-Design.

Die Fotos von der Abschlussveranstaltung finden sich unter dortmund.de/stadtradeln.

Zum Vormerken: Das nächste Stadtradeln Dortmund findet vom 2. bis 22. Mai 2027 statt.

Alle Infos zum STADTRADELN und die Ergebnisse sind unter stadtradeln.de/dortmund zu finden.

Weitere Informationen zum Radverkehr in Dortmund stehen unter dortmund.de/radverkehr bereit.

Hier geht es zum Blog des STADTRADELN-Stars Josef Meyer.


Weitere Infos zum Stadtteil Hombruch finden Sie hier.

Weitere Infos zum Stadtteil Eving finden Sie hier.

Weitere Infos zum Stadtteil Aplerbeck finden Sie hier.

Weitere Infos zum Stadtteil Hörde finden Sie hier.

Weitere Infos zum Stadtteil Lütgendortmund finden Sie hier.

Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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