Bis weit in den Herbst hinein laden Stadt Dortmund, TU Dortmund und rund 40 Partnerinstitutionen zu Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten und Diskussionen ein, die die vielfältigen Beziehungen zwischen Dortmund und den Vereinigten Staaten aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Insgesamt umfasst das Programm mehr als 80 Veranstaltungen.
Der 4. Juli zeigte eindrucksvoll, wofür die Reihe steht: Unter dem Motto „Celebrating Culture & Democracy“ kamen im Rathaus und Stadtgarten zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um Demokratie, transatlantische Freundschaft und kulturellen Austausch zu feiern. Das Programm reichte von Barbecue bis Baseball und von Rodeo-Reiten bis Rock’n’Roll. In einem „Townhall-Gespräch“ im Rathaus machten die Podiumsgäste deutlich, dass die Beziehungen zwischen Dortmund und den USA weit über Politik hinausreichen – und heute lebendiger denn je sind. „Wir halten die Verbindungen aufrecht – jetzt erst recht“, fasste es Wissenschaftsreferentin Angela Märtin zusammen.
Hochkarätig geht es weiter
Nach diesem Höhepunkt richtet sich der Blick nun auf die nächsten Veranstaltungen der Reihe: Den Auftakt macht am Samstag, 11. Juli, um 15:30 Uhr der Vortrag „Washington D.C. – Zukunftsvisionen der Vereinigten Staaten“ im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek. Der renommierte Amerika-Historiker Michael Wala erläutert, wie sich konkurrierende Vorstellungen von Demokratie, Staat und Gesellschaft bereits bei der Gründung der US-Hauptstadt in Architektur und Stadtplanung eingeschrieben haben – und warum Washington D.C. bis heute als Spiegel amerikanischer Demokratiegeschichte gelesen werden kann. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Bereits drei Tage später, am Dienstag, 14. Juli, um 18 Uhr folgt im Hoesch-Museum das Museumsgespräch „Kalifornische Architekturmoderne in Deutschland: Die Hoesch-Stahlfertighäuser“. Die Architekturhistorikerin Dr. Silke Haps zeigt, wie das berühmte amerikanische Programm der Case Study Houses die Entwicklung moderner Fertighäuser in Deutschland beeinflusste und welche Rolle dabei die Dortmunder Hoesch-Stahlhäuser spielten. Auch diese Veranstaltung ist kostenfrei.
Höhepunkte im Herbst
Auch in den kommenden Monaten hält das Jubiläumsprogramm zahlreiche weitere Höhepunkte bereit. Im Konzerthaus Dortmund startet im September die Reihe „Kopfnoten – Eine musikalische Geschichte Amerikas“, die Musikgeschichte und Zeitgeschichte miteinander verbindet. Am 14. September steht dabei „Aus der Alten in die Neue Welt – Die Anfänge“ auf dem Programm, bevor am 5. Oktober unter dem Titel „Es war einmal in Amerika – Haben wir einen Kulturkonflikt?“ unter anderem ZDF-Washington-Korrespondent Elmar Theveßen über die transatlantischen Beziehungen diskutiert.
Zu den musikalischen Höhepunkten des Herbstes zählt außerdem die konzertante Aufführung von George Gershwins „Porgy and Bess“ mit dem Chineke! Orchestra und der Cape Town Opera am 11. Oktober. Im Dezember folgen mit Gregory Porter & Orchestra (8. Dezember), dem Classical American Songbook mit Erika Baikoff (9. Dezember) sowie dem Jazz at Lincoln Center Orchestra (10. Dezember) weitere internationale Spitzenproduktionen im Rahmen des USA@250-Schwerpunkts des Konzerthauses.
Darüber hinaus laden mehrere Ausstellungen weiterhin zum Besuch ein – darunter „Football that hits different – Der BVB in den USA“ im BORUSSEUM sowie die Ausstellung „USA@250“ in der Stadt- und Landesbibliothek, die Geschichte, Verfassung und demokratische Entwicklung der Vereinigten Staaten beleuchtet.
Das vollständige Programm mit allen Veranstaltungen und laufenden Aktualisierungen ist auf der Projektseite verfügbar:
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
