Durchsuchungen in acht Objekten in Dortmund und Lünen: Verdacht des organisierten Handels mit Waffen und Betäubungsmitteln

Lfd. Nr.: 0561

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Am heutigen Morgen (Dienstag, 7. Juli) wurden in Dortmund und Lünen insgesamt acht Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts des organisierten Handels mit Waffen und Betäubungsmitteln vollstreckt. Durchsucht wurden insgesamt fünf Wohnungen, zwei Lagerhallen und ein Imbiss.

Die Polizei war aufgrund des Tatvorwurfs mit starken Polizeikräften vor Ort. Im Rahmen des Einsatzes wurde ein im Vorfeld durch die Staatsanwaltschaft Dortmund wegen gewerbsmäßigen Waffen- und Kokainhandels erwirkter Haftbefehl gegen einen 37-jährigen türkischen Staatsbürger vollstreckt. Bei den Durchsuchungen wurde niemand verletzt.

Die Ermittlungen zu dem organisierten Handel mit Waffen und Betäubungsmitteln wurden bereits seit Mitte 2025 im Rahmen einer Ermittlungskommission durch die Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund geführt.

Bereits am 26.06.2026 kam es in diesem Zusammenhang zur Durchsuchung einer Wohnung und eines Handwerksbetriebes in Dortmund. In der Wohnung eines 29-jährigen Dortmunders mit türkischer Staatsangehörigkeit konnten insgesamt 62 Handfeuerwaffen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Die Bewältigung der heutigen Einsatzlage erfolgte im Rahmen einer beim Polizeipräsidium Dortmund eingerichteten BAO.

Hinweis für Medienschaffende: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte ausschließlich an Staatsanwalt Henner Kruse unter 0231/92626122.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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