Rahmer Wald erleben: Stadt legt Konzept für mehr Orientierung und Naturerlebnis vor

Erster Baustein des Konzepts: Gestaltung der S-Bahn-Unterführungen

Der große Rahmer Wald erstreckt sich über die Grenze der Stadtbezirke Mengede und Huckarde und ist bereits seit Jahren Teil der Stadterneuerung. Im Mengeder Teil des Waldes soll nun einiges passieren. Das Konzept liegt der Mengeder Bezirksvertretung zum Beschluss vor.

Zu großen Teilen ist der Wald ein Naturschutzgebiet, in dem sich die Menschen erholen können. Für ein noch besseres Naturerlebnis sind unter anderem Eingangssignets, Wegweiser und Sitzgelegenheiten geplant. Außerdem möchte die Stadt die Aufmerksamkeit auf die Eigenheiten des Waldes lenken und zeigen, wie er geschützt werden kann – vor allem mit einem Naturlehrpfad. Infotafeln und spielerische Elementen sollen zur Auseinandersetzung mit Natur und Naturschutz anregen.

Enge Abstimmung vor Ort  

Alle Projekte im Rahmer Wald bereitet die Stadterneuerung in enger Abstimmung mit den Menschen vor Ort vor. Viele Gespräche mit Vereinen und anderen Akteur*innen gab es bereits, insbesondere mit den Ehrenamtlichen aus dem Forsthaus Rahm.

Der erste Schritt soll nun die Gestaltung der S-Bahn-Unterführungen sein, die die Verwaltung den zuständigen Bezirksvertretungen Mengede und Huckarde zum Beschluss vorschlägt. Die Gestaltung soll die Orientierung und Aufenthaltsqualität verbessern und zugleich Wissen über den Wald und seine Besonderheiten vermitteln.

Fördermittel für zwei der drei Unterführungen

Die auf Huckarder Grund liegende Unterführung „Spechtstraße“ soll dabei anlässlich stadtweiten Inszenierung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 gestaltet werden.

Die Kosten in Höhe von 20.000 Euro trägt die Stadt aus dem entsprechenden Budget des Haushalts. Für die anderen beiden Unterführungen „U-Bahn-Station Westerfilde“ und „Schloss-Westhusener-Straße“ fallen Kosten von 30.000 Euro an. Hier liegt der städtische Eigenanteil dank der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen bei 6.000 Euro.

Über die Motive sollen die Bezirksbürgermeister der beiden Stadtbezirke gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung entscheiden. Die Umsetzung ist noch für dieses Jahr geplant.


Weitere Infos zum Stadtteil Huckarde finden Sie hier.

Weitere Infos zum Stadtteil Mengede finden Sie hier.

Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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