Ehepaar gefesselt und ausgeraubt: Polizei sucht Zeugen nach schwerem Raub in Dortmund-Holzen

Lfd. Nr.: 0912

In der Nacht zum Mittwoch (28.10.) drangen mehrere Täter in ein Einfamilienhaus in Dortmund-Holzen ein. Dort überwältigten sie die Bewohner und raubten diese aus. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen brachen drei Personen gegen 1 Uhr über die Terassentür in ein Einfamilienhaus an der Straße „Am Hang“ ein. Anschließend schlugen sie dem 74-jährigen Bewohner, der zu der Zeit im Bett lag, mit einem Hammer auf den Kopf. Seine 79-jährige Ehefrau, die sich im Bad befand, wurde mit einer Schusswaffe bedroht.

Das Ehepaar wurde anschließend mit Kabelbindern gefesselt. Danach durchsuchten die Täter das Haus und entwendeten zahlreiche Wertgegenstände, darunter Schmuck und Uhren. Die Täter flüchteten schließlich mit dem Auto des Ehepaars.

Dem Ehepaar gelang es, sich selbst zu befreien und zu Nachbarn zu flüchten. Diese verständigten gegen 5 Uhr die Polizei. Der 74-Jährige wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand nicht.

Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei das Auto des Ehepaars wenig später geparkt an der Straße Hohlweg / Klusenweg auffinden. Die Beamten stellten den VW Touareg sicher.

Die drei Täter konnten wie folgt beschrieben werden: männlich, zwischen 175 und 190 cm groß, schlanke und sportliche Statur. Dunkle Bekleidung, trugen schwarze Handschuhe und Sturmhauben. Sprachen Englisch miteinander.

Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen des besonders schweren Raubs, Wohnungseinbruchsdiebstahls und Freiheitsberaubung. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise:

Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der 0231/132-7441 entgegen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Lütgendortmund“: dortmund-lebt.de/tag/L%C3%BCtgendortmund

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hörde“: dortmund-lebt.de/tag/H%C3%B6rde

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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