Verfolgungsfahrt auf der A44 bei Soest: Polizei stoppt 58-Jährigen in psychischer Ausnahmesituation – Mann leistet Widerstand

Lfd. Nr.: 0911

In der Nacht zu Donnerstag (29. Oktober) lieferte sich ein 58-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei auf der A44 im Bereich Soest. Nachdem die Einsatzkräfte den Mann gestoppt hatten, leistete er Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Gegen 01:30 Uhr beabsichtigten Polizeibeamte auf der A44 im Bereich Soest, den Transporter eines 58-Jährigen aus Essen zu kontrollieren. Anlass war eine defekte Beleuchtungseinrichtung. Der Fahrer missachtete jedoch die Anweisungen der Beamten und setzte seine Fahrt auf der A44 in Richtung Dortmund fort. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf. Diese führte über die B1 weiter in Richtung Dortmund.

Während der Fahrt fuhr der 58-Jährige in Schlangenlinien. Mehrere Streifenwagen stoppten den Transporter schließlich auf der B1 in Richtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Holzwickede und Dortmund-Sölde.

Als die Beamten aus ihren Streifenwagen ausstiegen, versuchte der Mann erneut mit seinem Transporter loszufahren. Daraufhin schlugen die Einsatzkräfte mit einem Schlagstock auf die Windschutzscheibe. Nachdem es den Einsatzkräften gelungen war die Fahrzeugtür zu öffnen, weigerte sich der 58-Jährige auszusteigen. Die Beamten holten ihn unter Anwendung körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug und nahmen ihn fest. Dabei erlitt der Fahrer leichte Verletzungen. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

Während des Einsatzes bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 58-Jährigen und ordneten eine Blutprobe an. Ein Arzt entnahm ihm daraufhin eine Blutprobe.

Zudem stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Der 58-Jährige befand sich während des Einsatzes in einer psychischen Ausnahmesituation. Unter Hinzuziehung des zuständigen Ordnungsamtes wurde er in eine Klinik eingewiesen. Die Polizei stellte den Transporter sicher.

Gegen den 58-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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