Lfd. Nr.: 0888
Am 21.10.2026 führten Beamte der Polizei Dortmund im Rahmen der Präsenzkonzeption „Sicherheit in Bus und Bahn“ in Kooperation mit der Bundespolizei und unter Einbindung von Kräften der DSW 21 und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dortmund einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz durch. Neben der Bekämpfung der Drogen- und Gewaltkriminalität lag ein besonderer Fokus auf der Eindämmung der Messerkriminalität im öffentlichen Raum.
In der Zeit von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr kontrollierten die Kräfte insgesamt 74 Personen und führten 41 Bürgergespräche. Neun Personen erhielten einen Platzverweis. Den örtlichen Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen bildete der Dortmunder Hauptbahnhof sowie die Haltestelle Stadtgarten der Stadtbahn.
Im Verlauf der Kontrollen kam es zu insgesamt drei Strafanzeigen. Darüber hinaus fertigten die Beamten einen Bericht zur Aufenthaltsermittlung.
Auch die DSW21 beteiligte sich an den Maßnahmen: Die Fahrausweisprüfer kontrollierten insgesamt 2.275 Fahrgäste auf gültige Fahrscheine. Daraus ergaben sich 133 Beanstandungen.
Gegen 14:40 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 24-jährigen Mann im Dortmunder Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung fanden sie unter anderem rund 600 Gramm Cannabis und neun Gramm Amphetamine. Die Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen zur Wache.
Dort gab der 24-Jährige an, weitere Drogen in seiner Wohnung in Bestwig aufzubewahren. Er stimmte einer freiwilligen Durchsuchung seiner Wohnung zu. Dabei fanden die Einsatzkräfte weitere Betäubungsmittel.
Im Bereich des Nordausgangs des Dortmunder Hauptbahnhofs kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei Dortmund einen weiteren Mann. Bei der Durchsuchung fanden sie mehrere Druckverschlusstütchen mit Cannabis sowie Bargeld in dealertypischer Stückelung.
Da die Identität des Mannes vor Ort nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, brachten ihn die Beamten zur Durchführung einer FAST-ID-Überprüfung zur Wache. Das aufgefundene Bargeld und das Cannabis wurden sichergestellt.
Um die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Bereich des ÖPNV zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken, sind auch zukünftig derartige Kontrollen von Fahrgästen und verdächtigen Personen in weiteren Einsätzen geplant.
Quelle: www.presseportal.de
