AustroPott Schauspiel startet neue Spielzeit im Dortmunder U

AustroPott startet in Kooperation mit dem Dortmunder U in eine neue Spielzeit. Die freie Theatergruppe bringt seit 2012 regelmäßig Komödien, Kriminalstücke und literarische Bühnenprogramme auf die Bühne des Kinos im Erdgeschoss des Dortmunder U. Viele der beteiligten Schauspieler*innen waren am Schauspiel Dortmund engagiert und sind auch aus Film und Fernsehen bekannt.

Mörderisch achtsam: „Achtsam morden“

Den Auftakt macht am 17. Oktober 2026 „Achtsam morden“ nach dem Bestseller von Karsten Dusse. Die rabenschwarze Krimikomödie erzählt von Spitzenanwalt Björn Diemel, der mit Hilfe eines Achtsamkeitsseminars seine Work-Life-Balance verbessern will – und dabei höchst ungewöhnliche Wege einschlägt. Zwischen Atemübungen, Leichenentsorgung und Kindergarten-Elternabend wird aus dem gestressten Anwalt ein erstaunlich entspannter Mörder. Monika Bujinski, Harald Schwaiger und Michael Kamp übernehmen dabei insgesamt 25 Rollen. Weitere Vorstellungen gibt es bis April 2027.

Eine Liebe in Briefen: „Love Letters“

Ab 15. November 2026 kehrt „Love Letters“ auf die Bühne zurück. A.R. Gurneys Stück erzählt von Melissa und Andy, die sich seit ihrer Kindheit Briefe schreiben. Über Jahrzehnte hinweg bleiben sie miteinander verbunden, obwohl ihre Lebenswege unterschiedlicher kaum sein könnten. Die berührende Geschichte über Nähe, verpasste Chancen, Humor und die große Liebe wurde 1990 für den Pulitzer-Preis nominiert und zählt zu den bekannten Theaterstücken der amerikanischen Literatur.

Begegnung am Grab: „Gift. Eine Ehegeschichte“

Am 23. Januar 2027 folgt „Gift. Eine Ehegeschichte“ von Lot Vekemans. Ein ehemaliges Ehepaar begegnet sich viele Jahre nach der Trennung am Grab des gemeinsamen verstorbenen Kindes. Die Begegnung konfrontiert beide mit ihrer Vergangenheit, ihrer Trauer und den unterschiedlichen Wegen, mit Verlust zu leben. Monika Bujinski und Michael Kamp spielen das eindringliche Kammerspiel über Liebe, Schuld, Hoffnung und die Möglichkeit von Versöhnung.

Stefan Zweigs „Schachnovelle“

Ab 30. Januar 2027 bringt Harald Schwaiger Stefan Zweigs „Schachnovelle“ als intensiven Soloabend auf die Bühne. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der 1938 in einem Gestapo-Gefängnis in Wien unter Isolation und psychischer Folter um seinen Verstand kämpft. Das Schachspiel wird zum geistigen Widerstand und zum Sinnbild für Freiheit und Menschlichkeit. Zwischen den Szenen singt Schwaiger Chansons aus den 1920er- und 1930er-Jahren und verbindet damit große Literatur, Musik und Theater.

Mehr Informationen und weitere Termine: austropott.de.


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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