Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Bilanz der Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus

Lfd. Nr.: 0716

Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ setzte die Polizei Dortmund auch in den vergangenen sieben Tagen fort. Tagtäglich suchen die Einsatzkräfte – uniformiert und zivil – in diesem Rahmen polizeilich relevante Bereiche gezielt auf und stärken durch eine erhöhte sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl der Menschen in Dortmund. Dabei waren auch wieder Kräfte der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

Auch Beschwerdelagen von Bürgerinnen und Bürgern werden seitens der Behörde fortlaufend in die Auswahl der zu bestreifenden Örtlichkeiten einbezogen. So konzentrierten sich die Kontrollmaßnahmen am 20. August auf den Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofes. Neben Kontrollen am Nordausgang und am Dietrich-Keuning-Park wurde auch die örtliche Trinker- und Obdachlosenszene am Vorplatz des Hauptbahnhofs in Augenschein genommen. Zeitgleich fanden unter Beteiligung der DSW21 auch Kontrollmaßnahmen an Stadtbahngleisen statt. Dabei wurde jede aus der nördlichen Innenstadt einfahrende Bahn begangen und auf kontrollwürdige Personen überprüft.

Bürgerinnen und Bürger bedankten sich vielfach für diesen Einsatz und sprachen polizeiliche Kräfte positiv zugewandt an. Eine Person, die an der Flensburger Straße randalierte, erhielt durch die eingesetzten Kräfte einen Platzverweis. Sie war schon zuvor aufgefallen, weil sie Flaschen auf Kinder geworfen haben soll. Daher wurde sie zur Durchsetzung des Platzverweises in das Polizeigewahrsam gebracht. Im Brügmannpark wurde eine Person kontrolliert, die loses Kokain in einer Dose bei sich führte. Das Kokain wurde sichergestellt, eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

Am 21. August zogen die Einsatzkräfte einen offensichtlich betrunkenen Autofahrer auf dem Ostwall aus dem Verkehr. Die Entnahme einer Blutprobe durch einen Polizeiarzt wurde angeordnet. Kurz darauf war der Fahrer erneut mit einem Kraftfahrzeug unterwegs – also wurde eine weitere Blutprobe entnommen und die Fahrzeugschlüssel wurden nun sichergestellt. Im Bereich des Walls derweil konnte die Polizei etwa 90 Fahrzeuge aus der Raser-, Poser- und illegalen Tuning-Szene feststellen.

Doppelt so viele szenetypische Fahrzeuge waren am Folgetag (22. August) auf dem Wall unterwegs. Weitere Verkehrsmaßnahmen wurden daher im Bereich Wallring und Nebenstraßen durchgeführt. Auch die E-Scooter nahm die Polizei Dortmund wieder verstärkt in den Blick und kontrollierte im Hinblick darauf im gesamten Innenstadtbereich.
Auf der Bornstraße stellten Einsatzkräfte einen Dealer fest, der sein Fahrzeug als Bunker für Betäubungsmittel nutzte. In diesem Zusammenhang fanden die Beamten auch einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag, welchen sie präventiv sicherstellten.

Dank der hohen polizeilichen Präsenz in relevanten Bereichen traten an diesem Tag trotz einer hohen Anzahl an Personen nur wenige mit straf- oder ordnungsrechtlich relevantem Verhalten in Erscheinung.

Am 24. August beobachteten zivile Polizisten im Bereich Bergmannstraße Ecke Braunschweiger Straße einen mutmaßlichen Betäubungsmittelhandel. Hierbei konnte ein Tauschvorgang im Zusammenhang mit Kokain beobachtet werden. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer handelte es sich um einen 21-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Dieser wurde vorläufig festgenommen und der Polizeiwache Nord zugeführt. Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurde der Tatverdächtige wieder entlassen, da die besonderen Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht vorlagen. Das aufgefundene Kokain wurde im Rahmen des eingeleiteten Strafverfahrens sichergestellt.

Auch im Verlauf dieses Einsatztages führte die Polizei insgesamt 36 Bürgergespräche. Hierbei wurde den eingesetzten Kräften wiederholt eine positive Wahrnehmung der verstärkten polizeilichen Präsenz zurückgemeldet.

Am 25. August sahen Polizisten in der nördlichen Innenstadt eine Person, welche Betäubungsmittel konsumiert hatte, fahrenderweise auf einem E-Scooter. Zusätzlich lag der E-Scooter nach Diebstahl zur Fahndung ein und der Fahrzeugführer hatte auch noch Crack dabei. In Summe ergab das eine Strafanzeige, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nebst Blutprobe und zwei Sicherstellungen.

Auch die Präsenzmaßnahme am Heinrich-Sondermann-Platz wurde durch die Anwohner positiv aufgenommen. Auf dem Platz fand der Wochenmarkt statt, was Sinn machte, um Eigentumsdelikte zu verhindern. Gerade in diesem Bereich von Einkaufsmöglichkeiten und dem Wochenmarkt teilten die Anwohner mit, froh über die polizeiliche Präsenz zu sein.
Insgesamt wurden seit dem 20. August im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus rund 450 Personen und gut 120 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden mehr als drei Dutzend Platzverweise ausgesprochen und über 20 Strafanzeigen gefertigt.

Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund tagtäglich ihrem Präsenzkonzept Fokus treu bleiben – für mehr Präsenz. Und: mehr Sicherheit.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Weitere Informationen zum Stadtteil „Lütgendortmund“: dortmund-lebt.de/tag/L%C3%BCtgendortmund

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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