Nach Auseinandersetzung mit Bezug zum kurdisch-syrischen Konflikt: Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse

Lfd. Nr.: 0569

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Am 20.01.2026 kam es im Rahmen einer prokurdischen Versammlung zu erheblichen Ausschreitungen in der Dortmunder Innenstadt, bei denen unter anderem ein syrisches Restaurant beschädigt wurde. Die Ausschreitungen wurden durch eine größere Personengruppe ausgeübt. Die Ermittlungen wurden durch die Ermittlungskommission „City“ aufgenommen.

Die Tat hatte insbesondere in den sozialen Medien für große Aufmerksamkeit gesorgt.

Im Rahmen der eingerichteten Ermittlungskommission leitete die Polizei Dortmund 30 Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs ein. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnten bislang 19 Tatverdächtige identifiziert werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund sieben Durchsuchungsbeschlüsse. Diese wurden am heutigen Tag vollstreckt. Die Durchsuchungen fanden an jeweils zwei Anschriften in Dortmund und Bochum sowie jeweils einer Anschrift in Lünen, Werdohl und Datteln statt.

Sechs Tatverdächtige konnten an den Anschriften angetroffen werden. Einsatzkräfte durchsuchten alle Objekte. Dabei stellten sie unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke sicher. Es erfolgten keine Festnahmen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte ausschließlich an Staatsanwältin Liedtke unter 0231/926-26234.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert