Bevor das Studio in die Sommerpause geht, stehen zwischen dem 11. und 14. Juni noch einmal vier Produktionen des aktuellen Spielplans auf dem Programm.
I wanna be a Gurrrlband eröffnet die Reihe am Donnerstag, 11. Juni, um 20 Uhr. Die queerfeministische Sitcom zeigt, wie die glänzende Fassade einer Girlband ins Wanken gerät, als vier Musikerinnen* mit ihren Konflikten, Sehnsüchten und Widersprüchen konfrontiert werden. Die Produktion verbindet Popkultur und Humor mit der Auseinandersetzung um Rollenbilder und stellt die Frage, was dem Patriarchat entgegenzusetzen ist.
Oder Nicht Sein? ist am Freitag, 12. Juni, um 20 Uhr zu sehen. Das Schauspielkollektiv Inbetween verknüpft Shakespeares Hamlet mit den Erfahrungen eines jungen Ensembles und zeigt mit Humor und Selbstironie, wie ein über 400 Jahre alter Theatertext heute noch lebendig sein kann.
Im Mittelpunkt von Capri von Anna Gschnitzer steht ein Roadtrip durch Erinnerungen und Beziehungen. Mutter und Tochter machen sich auf die Suche nach dem, was verbindet, fehlt und weitergegeben wird. Die Vorstellung findet am Samstag, 13. Juni, um 20 Uhr statt.
Winterreise nach Elfriede Jelinek schließt die Reihe ab. In einer vollständig zweisprachigen Inszenierung in Laut- und Gebärdensprache entwickelt Regisseur Zino Wey gemeinsam mit einem Ensemble aus tauben und hörenden Künstler*innen ein multisensuales Theatererlebnis über Fremdheit, Einsamkeit und Zugehörigkeit. Die letzte Vorstellung beginnt am Sonntag, 14. Juni, um 18.30 Uhr.
Mit diesen vier Aufführungen verabschieden sich die Produktionen vom Spielplan des Schauspiel Dortmund. Tickets sind im Kundencenter am Platz der Alten Synagoge, telefonisch unter 0231/50 27 222 sowie im Webshop
erhältlich.
