Testpublikum gesucht

Wie sieht Theater aus, bevor es Premiere feiert? Das Schauspiel Dortmund öffnet mehrere vollständige Proben-Durchläufe der kommenden Premiere von Bertolt Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Die Inszenierung von Ariane Kareev wird auf der Kokerei Hansa gezeigt.

Durchläufe sind wichtige Stationen im Probenprozess
Szenenabläufe, Übergänge, Timing und das Publikumskonzept werden unter möglichst realistischen Bedingungen erprobt. Die Anwesenheit des Publikums unterstützt das Team dabei, die Abläufe in den unterschiedlichen Räumen der Kokerei Hansa zu überprüfen. Die Testläufe geben einen Überblick über den künstlerischen Arbeitsstand.

Zur Inszenierung
Wo wird Solidarität zur Kraft gegen Ausbeutung und soziale Ungleichheit? In Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe wird die Kokerei Hansa zum Schauplatz eines Kampfes um Macht, Arbeit und Gerechtigkeit. Zwischen Waschkaue und Kompressorenhalle trifft die Wucht der Industriearchitektur auf die Wucht des Theaters: Schauspielensemble, Dortmunder Sprechchor und Zirkusartist*innen verbinden ihre Disziplinen in der Regie von Ariane Kareev zu einem immersiven Theatererlebnis.

Termine der Testdurchläufe

  • Freitag, 6. November 2026
  • Dienstag, 10. November 2026
  • Donnerstag, 12. November 2026

Einlass jeweils um 17:45 Uhr, Beginn um 18:00 Uhr.

Ort
Kokerei Hansa, Emscherallee 11, 44369 Dortmund. Treffpunkt ist der Haupteingang; das Foyerteam begleitet die Gäste von dort zum Spielort.

Zur Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt. 


Hinweise

Gespielt wird in historischen Industriehallen, die nicht durchgehend beheizt sind. Empfohlen werden warme Kleidung in mehreren Schichten und festes, bequemes Schuhwerk. Das Gelände der Kokerei Hansa ist nicht barrierefrei: Unebene Böden, Schwellen, Treppen und längere Wege prägen die räumlichen Gegebenheiten. Bei Fragen zu den räumlichen Gegebenheiten, zu den Access-Angeboten oder zu individuellen Bedarfen kann sich das Publikum vorab an das Team wenden.


Zur Originalmeldung

Feuilletonistisch, bildreich, mit warmem Blick für urbane Transformation. Mara Klangherz hört der Stadt beim Klingen zu: Theaterkeller, Konzertkirche, Hinterhofatelier. Sie schreibt rhythmisch, findet die Poesie im Alltäglichen und verhandelt Kultur als lebendige, fühlbare Begegnung zwischen Menschen, Raum und Zeit.

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