Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Bilanz der Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus

Lfd. Nr.: 0886

Mit gezielten Kontrollen und sichtbarer Präsenz setzte die Polizei Dortmund ihre Maßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ und der Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität fort. Dabei sind die Beamten sowohl in Uniform als auch in ziviler Kleidung im Einsatzgeschehen. Mit den Maßnahmen will die Polizei Straftaten verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei NRW unterstützten dabei erneut die Dortmunder Polizei.

Am Donnerstag (15. Oktober) kontrollierten die Einsatzkräfte verschiedene Bereiche der Dortmunder Innenstadt sowie in Hörde. Im Stadtgarten missachtete eine Person den zuvor erteilten Platzverweis. Für weitere Maßnahmen brachte das Ordnungsamt die Person zur City-Wache. Im Bereich der Kampstraße und dem Heinrich-Schmitz-Platz führte eine gezielte Personenkontrolle zu einer Bargeld-Sicherstellung. Da die Person keine plausiblen Angaben zur Herkunft des Geldes machte, stellten die Kräfte es zur Gefahrenabwehr bzw. zur präventiven Gewinnabschöpfung sicher. Der Betroffene muss einen Nachweis über die Herkunft des Geldes erbringen. Ebenfalls zeigten die Kräfte Präsenz in Hörde rund um den Bereich Bahnhof und dem Bereich Clarenberg, am Nordmarkt und Keuningpark sowie im Bereich der Gastronomie am Alten Markt. Hinweise auf Straftaten ergaben sich nicht.

Am Wochenende kontrollierten die Einsatzkräfte ebenfalls frequentierte Bereiche der Innenstadt und der Nordstadt. Nach einer Schlägerei mit dem Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung flüchteten drei Beteiligte. Zivilkräfte und Kräfte der Bereitschaftspolizei stellten zwei von ihnen nach kurzer Verfolgung zu Fuß. Vor einer Diskothek beobachteten Zivilkräfte sechs Angehörige, die mutmaßlich zu einer Rockervereinigung gehören und Kontakt zu den Türstehern aufnahmen. Bei einer anschließenden Kontrolle fanden die Einsatzkräfte bei drei Personen einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag. Die Kräfte stellten das Geld nach dem Polizeigesetz sicher. Am Westentor stellten die Beamten drei Tatverdächtige nach einem Diebstahl zum Nachteil einer 13-Jährigen. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen ergaben sich zudem Hinweise auf ein Sexualdelikt zum Nachteil einer 16-Jährigen.

Am Samstag (17. Oktober) kontrollierten Beamte drei Personen aus der Rockerszene. Diese gehörten zu einer etwa 20-köpfigen Gruppe, die sich zunächst vor einem Restaurant aufhielt und anschließend gemeinsam eine Diskothek aufsuchte. Die Dating- und Poser-Szene war mit mehr als ca. 70 Fahrzeugen und dem einsetzenden Regen nur mäßig auf dem Wall unterwegs. An beiden Abenden besuchten Gäste des Stößchenfestivals die Dortmunder Innenstadt. Die Stimmung war insgesamt ausgelassen und friedlich. Aggressives Verhalten stellte die Polizei nicht fest.

Am Dienstag (20. Oktober) überprüfte die Polizei im Bereich Grafenhof eine Person auf einen E-Scooter. Dabei stellten sie fest, dass der E-Scooter zur Fahndung vorlag. Bei der Person fanden sie zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel und stellten einen Verstoß gegen ein bestehendes Messertrageverbot fest. Im Keuningpark erteilten die Beamten drei Personen einen Platzverweis. Bei einer Verkehrskontrolle im Bereich Borsigplatz überprüften die Beamten einen Fahrzeugführer ohne gültige Fahrerlaubnis. Sie untersagten ihm die Weiterfahrt und erhoben eine Sicherheitsleistung, da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. Hinweise führten zivile Kräfte außerdem zu einer gesuchten Person an der Kurfürstenstraße. Dort trafen die Beamten die gesuchte Person und nahmen sie fest. Ebenfalls trafen sie eine weitere Person an, gegen die auch ein Haftbefehl vorlag. Die Person zahlte den haftbefreienden Betrag vor Ort und vermied damit eine Inhaftierung.
Weitere Kräfte zeigten im Dortmunder Westen Präsenz. Sie kontrollierten unter anderem am Evinger Platz, im Mengeder Ortskern und im Park der Generationen Personen. Dabei stellten sie keine Straftaten fest. An zwei Schwerpunktorten richteten sie außerdem eine mobile Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ein.

Am Mittwoch (21. Oktober) kontrollierten die Beamten auf dem Hiltropwall ein Auto. Es bestand der Verdacht, dass das Fahrzeug zum Transport und Verkauf von Drogen diente. Im Fahrzeug befanden sich zwei männliche Personen im Alter von 16 und 18 Jahren. Diese führten eine vierstellige Bargeldsumme mit. Da die beiden dessen Herkunft nicht nachvollziehbar erklären konnten, stellten die Beamten das Geld aufgrund der Gesamtumstände zur Gefahrenabwehr sicher. Gegen 17:30 Uhr meldeten Kräfte der Videobeobachtung eine Person mit einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen auf der Münsterstraße. Bei der Überprüfung stellte die Polizei fest, dass der E-Scooter als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte im Berichtszeitraum rund 700 Personen. Sie fertigten ein Dutzend Strafanzeigen, sowie mehr als 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, erteilten Platzverweise und vollstreckten Haftbefehle.

Die Polizei Dortmund nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst. Wo fühlen Sie sich unsicher? Wo beobachten Sie wiederholt verdächtige Situationen? Teilen Sie ihrer örtlichen Polizeiwache oder der mobilen Anlaufstellen konkrete Orte und Beobachtungen mit. Ihre Hinweise helfen uns, mögliche Schwerpunkte zu erkennen und unsere Präsenz gezielt auszurichten. Für mehr Präsenz und mehr Sicherheit.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Eving“: dortmund-lebt.de/tag/Eving

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hörde“: dortmund-lebt.de/tag/H%C3%B6rde

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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