Vierte siegt in kuriosem Spiel gegen Mengede

TV Mengede 3 – SVD 4 16:23 (2:8/7:7/7:6/0:2)Vierte siegt in kuriosem Spiel gegen MengedeEs gibt Spiele, die gibt es eigentlich gar nicht und in einem solchen siegte die Vierte des SVD trotz schwacher Leistung mit 23:16 beim TV Mengede.

Fünf Minuten waren gespielt und es zeichnete sich bereits ab, dass dieses Spiel kein High-Score-Game seien sollte. Dirk Schuwerack erzielte die ersten Punkte und es sollten nicht viele weitere folgen. Als Nam Vuong mit zwei schnellen Abschlüssen zur 8:2 Führung der Derner traf, waren die letzten Sekunden des Startviertels bereits gespielt. In der Offensive gelang dem SVD fast nichts, einzig die aggressive Verteidigung rettete die Führung.

Dies sollte sich an diesem Abend auch nicht mehr ändern. Die Spielanlage des SVD wirkte zwar besser als die des Gastgebers, der Ball lief gut durch die Reihen, Zählbares sprang in der Offensive für die Derner allerdings kaum heraus. Lucas Triebler und Leonhard Pleuger sorgten mit ihren Punkten in der Schlussminute der ersten Hälfte für die 15:9 Pausenführung.

Trotz deutlicher Worte in der Kabine kam die Vierte auch in der zweiten Halbzeit offensiv nicht ins Laufen. Von außen fiel einfach nichts, lediglich Simon Schiffner konnte einen 3-Punkte-Wurf im Korb unterbringen. Vor dem letzten Viertel hielten die Derner, dank ihrer körperlichen Präsenz unter den Körben, die knappe Führung (21:16).

Das Schlussviertel war der wenig glorreiche Abschluss einer unglaublichen Partie. Nur der Vierten gelang ein Korberfolg und zum Glück für den SVD hielt die Defensive, auch wenn der Gegner diese kaum fordern konnte. So reichten die 2 Punkte der Derner, um das Spiel mit 23:16 für sich zu entscheiden. Mit Basketball hatte dieses Spiel an diesem Abend allerdings wenig zu tun.

Für den SVD spielten:Gräf; Pleuger (3/2:1); Schiffner (6/1/5:1); Schuwerack (2); Szuggat, R. (2); Szuggat, St.; Triebler (6); Vuong (4)

Originalmeldung bei SVD 49 Dortmund

Reporter am Spielfeldrand, Taktik im Kopf, Fankurve im Ohr. Nico Rasenreport schreibt schnell, beobachtet scharf, erzählt das Spiel als Stadion-Erlebnis. Kein Pathos ohne Grund, aber Leidenschaft mit Verstand. Er misst Laufwege, spürt Geschichten auf dem Platz und fängt die Energie des Reviers im Dribbling der Worte ein.

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