Wenn die Seele Hilfe sucht: Angebote zur psychischen Gesundheit

Die Zahl diagnostizierter seelischer Erkrankungen und die damit verbundenen Fehltage im Beruf sind in den letzten Jahren weltweit stark gestiegen. Besonders häufig sind Depressionen, Sucht- und Angsterkrankungen. Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund nimmt mit einem besonderen Programm gerade junge Menschen in den Blick:

„Verrückt? Na Und!“ – Seelische Gesundheit an Schulen stärken

Das Präventionsprogramm des Vereins Irrsinnig Menschlich e. V. stärkt die seelische Gesundheit von jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren. In fünfstündigen Projekttagen vermitteln Tandems aus fachlichen und persönlichen Expert*innen (Menschen, die selbst eine psychische Krise gemeistert haben) Schüler*innen und Lehrkräften Strategien zur Bewältigung von Krisen. Das Projekt normalisiert seelische Krisen, baut Stigmatisierungen ab und ermutigt Betroffene, frühzeitig Hilfe zu suchen.

„Bereits vor der Pandemie waren rund 20 Prozent der Jugendlichen im Pubertätsalter von psychischen Störungen betroffen. Corona hat die Situation verschärft“, erklärt Christoph Neumann, Leiter der Koordinationsstelle des Gesundheitsamtes. „Deshalb setzen wir auf bewährte Maßnahmen wie ‚Verrückt? Na und!‘, das von Dortmunder Schulen stark nachgefragt wird.“ Das Programm wird am 10. Oktober auch in einer neuen Folge des Gesundheitsamtpodcasts „gesund&bunter“ vorgestellt.

Weitere Informationen:

„Psychosoziales Adressbuch“ wird digital

Seit über 30 Jahren hilft das Psychosoziale Adressbuch Fachkräften und Betroffenen, schnell die passenden regionalen Hilfsangebote zu finden. Zum Aktionstag geht das Verzeichnis nun als modernes, mobiles Online-Portal an den Start.

„Das neue Portal macht das Adressbuch mobil erreichbar und hält die Daten stets aktuell. Es bleibt damit ein modernes, flexibles Werkzeug für Fachkräfte und alle Bürgerinnen und Bürger“, so Holger Keßling, Leiter des Gesundheitsamtes. Das aktualisierte Portal ist ab sofort unter abrufbar:

Psychosoziales Adressbuch | dortmund.de


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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