Westhausen-Grundschule eröffnet neues Schulgelände

Zentrales Projekt der Stadterneuerung bereichert das ganze Quartier

Mit einem großen Fest hat das Quartier die Neuerungen am Freitag, 25. September, gefeiert. Highlights zeigen sich auf den ersten Blick auf dem früher wenig genutzten Sportplatz. Dort gibt es jetzt viele Angebote für Action und Bewegung: ein Kunststoff-Handballfeld mit Streetball-Körben, einen Bolzplatz, eine Laufbahn mit Sprunggrube und eine Boule-Bahn.

Besonderer Clou ist die neue Trendsportanlage mit Elementen aus Calisthenics und Parkour. Hier haben Kinder und Jugendliche aus dem Quartier mitgeplant. Trotz der vielen neuen Ausstattung gibt es weiterhin eine große Freifläche für Veranstaltungen mit größerem Platzbedarf – zum Beispiel das regelmäßige Zirkusprojekt der Schule. Alle diese Angebote stehen nicht nur der Schule offen, sondern dem ganzen Quartier. Außerhalb der Schulzeit können Vereine oder spontane Besucher*innen sie nutzen.

Upgrade und Entlastung für den Schulhof

Auch der Schulhof selbst bekam ein Upgrade mit neuen Spiel- und Aufenthaltsbereichen. Das alte Klettergerüst wurde durch ein neues mit noch mehr Möglichkeiten ersetzt. Für den Unterricht im Freien und wartende Eltern entstanden Aufenthaltsbereiche. Eingebunden wurde alles in ein grüneres Umfeld.

Ein neuer Gehweg am südlichen Rand entlastet den Schulbetrieb von Störungen durch Passant*innen. So kann die zentral gelegene Fläche ihre wichtige Funktion als Verbindung weiter erfüllen und trotzdem einen geschützten Raum für die Schüler*innen bieten. Die Pflasterung des Wegstücks in der Optik des Salz- und Pfefferwegs durchs ganze Quartier betont die Verbindungsfunktion.

Bürgermeisterin Gövert: Entwicklung ist beispielhaft

Bürgermeisterin Britta Gövert bezeichnete die Entwicklung beim Eröffnungsfest als beispielhaft: „Die Westhausen-Grundschule zeigt, welch großes Potenzial gut geplante Schulgelände für ganze Stadtteile entfalten können. Anstelle der Abschottung einer halbtags verwaisten Fläche findet hier eine Öffnung ins Quartier statt. Das Wohl der Schüler*innen steht weiterhin an erster Stelle, doch mit Vereinen und Initiativen, Kindern und Jugendlichen profitieren noch viel mehr Gruppen von der Neugestaltung. Für Westerfilde und Bodelschwingh ist das ein großer Gewinn und für weitere Planungen beispielhaft.“

Die Öffnung ins Quartier entspricht auch dem übergreifenden Gedanken des KinderCampus Westerfilde, dessen Mittelpunkt die Grundschule bildet. Hier arbeiten die angrenzenden Einrichtungen für Kinder und Jugendliche eng zusammen, um Familien zu unterstützen und Kindern ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen.

Enge Einbindung vieler Gruppen in die Planung

Der Neugestaltung vorangegangen war ein mehrjähriger Planungs- und Beteiligungsprozess unter Federführung des Amts für Stadterneuerung. Bereits ab 2018 konnten Kinder und Jugendliche für das Spielraum- und Freizeitflächenkonzept ihre Wünsche und vorhandene Herausforderungen benennen. In die Planung, die das Grünflächenamt steuerte, wurden immer wieder weitere Akteur*innen eingebunden: Vertreter*innen von Schule und OGS, der KESS-Jugendfreizeitstätte, der Kitas und der Lokalpolitik. Bei der konkreten Gestaltung der Trendsportanlage wurden 2024 erneut Jugendliche aus dem KESS beteiligt.

Die Umgestaltung des rund 2,3 Hektar großen Schulgrundstücks kostete insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Davon wurden 80 Prozent aus Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Städtebauförderung finanziert. Die Bauarbeiten liefen von Oktober 2025 bis August 2026.


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert