„Was bleibt sind Bilder & Geschichten – 55 Jahre Grafik“ heißt die Retrospektive,die am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr eröffnet wird. Die Ausstellung würdigt das langjährige künstlerische Schaffen von Irmhild Koeniger Rosenlecher anlässlich ihres 80. Geburtstags. Die Künstlerin zeigt Arbeiten aus drei Themenkreisen: Grafiken zu literarischen Texten, Landschaften und Menschen sowie politische Grafik. Dabei setzt sie sich unter anderem mit Umwelt, Krieg und Frieden sowie der Rolle von Frauen in der Gesellschaft auseinander. Zeichnungen, Collagen und Arbeiten in verschiedenen Tiefdrucktechniken geben Einblick in die Vielfalt ihres künstlerischen Ausdrucks.
Literatur, Landschaften und politische Themen
Koeniger Rosenlecher verbindet in ihren Arbeiten persönliche Beobachtungen mit literarischen und gesellschaftlichen Themen. Ein Beispiel für ihre Beschäftigung mit Literatur ist die 1989 im Droste-Verlag Düsseldorf erschienene Ausgabe von Heinrich Heines „Die Harzreise“, für die sie neun Zeichnungen schuf. Die Exemplare 1 bis 100 der auf 1.000 Exemplare begrenzten Auflage wurden von ihr handkoloriert. Die Künstlerin wurde 1946 in Holzminden geboren. Nach einem Studienaufenthalt im Iran 1966 studierte sie von 1967 bis 1970 in Hamburg und Dortmund und legte das Erste Staatsexamen ab. Seit 1975 beteiligt sie sich an Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Zu ihren Ausstellungsorten gehörten unter anderem das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) und die BIG gallery in Dortmund. Koeniger Rosenlecher ist Mitglied im BBK Westfalen e. V. und im Westfälischen Künstlerbund Dortmund e. V.. Dort war sie von 2019 bis 2025 Vorsitzende.
Torhaus im Verbund
Die Ausstellung gehört zur Reihe „Torhaus im Verbund“, einer Kooperation der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark mit dem Kulturbüro Dortmund und lokalen Künstlerverbänden. Sie ist vom 27. September bis zum 18. Oktober im Torhaus Rombergpark zu sehen.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
