Schwerer Verkehrsunfall am Dortmunder Wallring – Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens

Lfd. Nr.: 0780

Am frühen Sonntagmorgen ereignete sich am Dortmunder Wallring ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurden drei Personen schwer verletzt. Die Polizei Dortmund ermittelt nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 29-Jährige aus Castrop-Rauxel gegen 05:20 Uhr mit einem BMW den Burgwall in westlicher Richtung. Im Fahrzeug befanden sich noch ein 24-Jähriger aus Dortmunder und ein 19-Jähriger aus Lünen. Nach jetzigem Ermittlungstand ist der Fahrer des BMW dabei mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen. In Höhe der Bornstraße habe er dann die Kontrolle über sein Auto verloren und sei nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei wurden vier am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge beschädigt.

Anschließend kollidierte der BMW mit einem Baum. Ersthelfer kümmerten sich vor Eintreffen des Rettungsdienstes um die Insassen. Der 29-jährige Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen. Eine Lebensgefahr konnte zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht ausgeschlossen werden.

Der 24-Jährige und der 19-Jährige wurden ebenfalls beim Aufprall schwer verletzt. Bei ihnen konnte durch die Feuerwehr zunächst eine Lebensgefahr ausgeschlossen werden. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund erschien vor Ort und nahm den Unfall auf.

Aufgrund des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall hat die Polizei Dortmund die Ermittlungen aufgenommen. Die im Fahrzeug befindlichen Mobiltelefone wurden sichergestellt. Zudem stellten die Beamten den Führerschein des 29-Jährigen sowie den stark beschädigten BMW sicher.

Dieser Verkehrsunfall zeigt einmal mehr die Gefahren illegaler Kraftfahrzeugrennen auf. Die Polizei Dortmund geht seit Jahren konsequent gegen illegale Kraftfahrzeugrennen sowie die Raser-, Poser- und Tuningszene vor. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, gefährliches Verhalten im Straßenverkehr einzudämmen und die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner durch Lärm und rücksichtslose Fahrweise zu reduzieren. Raser haben in Dortmund nichts zu suchen!

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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