Verkehrskontrolle endet mit Verkehrsunfall und einer Blutprobe

Lfd. Nr.: 0756

Am Samstagabend (12. September) endete eine Verkehrskontrolle in der nördlichen Innenstadt von Dortmund mit einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Dreherstraße/Stahlwerkstraße.

Gegen 22 Uhr wollten Polizisten einen BMW im Bereich der Borsigstraße anhalten und kontrollieren. Da der Fahrer aber anscheinend keine Lust auf die Kontrolle hatte, beschleunigte er sein Auto und flüchtete trotz entsprechender Anhaltezeichen der Beamten. Über die Schlosserstraße und die Dürener Straße setzte er seine gefährliche Flucht fort. Als er dann nach links in die Stahlwerkstraße abbiegen wollte, überschätzte er seine Fahrkünste und kollidierte geradeaus mit einem Baum.

Dort nahmen ihn die eingesetzten Kräfte fest. Die Gründe für die Flucht waren anschließend offensichtlich: Für das Auto existierte kein Versicherungsschutz und der Fahrer, ein polizeibekannter 24-jähriger Dortmunder, war nicht im Besitz eines entsprechenden Führerscheins, dafür aber augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Nur durch Glück blieben der 24-Jährige sowie sein Beifahrer unverletzt.

Die Beamten stellten den BMW, zwei Mobiltelefone und eine mittlere dreistellige Bargeldmenge sicher und nahmen den 24-Jährigen mit zur Wache. Dort entnahm ein Arzt dem Möchtegern-Rennfahrer eine Blutprobe. Zudem leiteten sie mehrere Strafverfahren ein.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den Dortmunder von der Wache. Seinen Heimweg trat er zu Fuß an.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hörde“: dortmund-lebt.de/tag/H%C3%B6rde

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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