Freie Fahrt auf der Südspange: Neue Straße macht Erschließung von PHOENIX West komplett, entlastet Anwohnende und erhöht Schulwegsicherheit

Robert-Schuman-Straße und Ortskern Hörde sind nun direkt verbunden

Gegen 13:45 Uhr fuhr das erste Auto über die neu gebaute Südspange. Wenige Augenblicke zuvor hatte Oberbürgermeister Alexander Kalouti die Straße gemeinsam mit Baudezernent Arnulf Rybicki und Hördes Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock feierlich für den Verkehr freigegeben. In seiner Rede sagte Alexander Kalouti: „PHOENIX West ist bereits eine Dortmunder Erfolgsgeschichte. Es ist ein Industriestandort, es ist Hochtechnologie, es ist dadurch natürlich gleichzeitig ein Wirtschaftsstandort und es wird immer mehr ein Kultur-, Freizeit- und Sportstandort.“ Er betonte in diesem Zusammenhang die große Bedeutung der neuen Südspange: „Die schönsten Standorte sind nichts ohne die Infrastruktur, die man dazu benötigt. Und das sind nunmal die Straßen“, so der Oberbürgermeister. 

Täglich zieht es viele Menschen nach PHOENIX West. Zum einen haben dort rund 5.700 Beschäftigte in 120 Unternehmen ihren Arbeitsplatz: PHOENIX West hat sich zu einem Hotspot für Mikro- und Nanotechnologie, für Software und innovative Produktionstechnologie entwickelt. Zum anderen ist das 114 Hektar große Gelände dank der attraktiven Gastronomie- und Kulturangebote ein beliebtes Ziel für die Freizeitgestaltung. Damit der Durchgangsverkehr aus Richtung Osten künftig nicht mehr die Hochofenstraße und damit die Menschen, die dort ihre Wohnungen haben, belastet, nimmt nun die Südspange den Verkehr auf. Sie trägt auch dazu bei, dass der Schulweg für die Kinder und Jugendlichen der Marie-Reinders-Realschule nun sicherer wird.

Brücke über den Radweg Elias-Bahntrasse gehört auch zur Südspange

Die neue Straße führt in Verlängerung der Robert-Schuman-Straße in Richtung Osten entlang der DB-Gleise bis zum Kreisverkehr Hochofenstraße / Gildenstraße / Hörder Bahnhofstraße. Dabei überquert sie den Radweg Elias-Bahntrasse. Sie ist zweispurig mit Fahrspurbreiten je Richtung von 3,25 Metern, einem beidseitigen Radfahrstreifen mit einer Breite von jeweils 2,30 Metern und einem einseitigen, 2,50 Meter breiten Gehweg ausgebaut.

Insgesamt rund 7 Mio. Euro hat der Bau der Südspange, der Ende Februar 2025 begann, gekostet. Das Projekt wird mit Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert: Rund 4 Mio. Euro stellen Bund und Land für den Bau der Südspange zur Verfügung. 


Weitere Infos zum Stadtteil Hörde finden Sie hier.

Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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