Der Probealarm der Sirenen beginnt mit dem einminütigen Dauerton „Entwarnung“ – dieser bedeutet im Regelfall, dass die Gefahr vorüber ist. Es folgt eine Minute lang der auf- und abschwellende Ton „Warnung“. Dieser soll die Bürgerinnen und Bürger „aufwecken“ und im Ernstfall dazu auffordern, feste Gebäude aufzusuchen, Fenster und Türen zu schließen, Radio oder Fernseher einzuschalten und Ruhe zu bewahren. Zum Abschluss ertönt erneut der einminütige Dauerton „Entwarnung“. Die 45 Sirenen im Stadtgebiet löst die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund aus.
Warnung erreicht die Menschen auf unterschiedlichen Wegen
Darüber hinaus bekommen die Bürgerinnen und Bürger neben den Push-Benachrichtigungen über die Warn-Apps „NINA“ und „KATWARN“ auch wieder die sogenannte „Cell Broadcast“-Direktnachricht auf ihre Handys. Dabei handelt es sich um einen Warntext und einen lauten, schrillen Ton. Zum ersten Mal wird der Bund um 11:45 Uhr eine „Cell Broadcast“-Entwarnungsmeldung versenden.
Neben den zehn digitalen Werbetafeln in der Innenstadt werden auch die 66 LED-Tafeln des städtischen Parkleitsystems genutzt, um auf den bundesweiten Warntag aufmerksam zu machen. Darüber hinaus weisen die Feuerwehr Dortmund und die Stadt Dortmund auf ihren Social-Media-Kanälen sowie auf dortmund.de auf den Probealarm hin.
Die Feuerwehr Dortmund bittet darum, den Notruf 112 in diesem Zeitraum nur bei Notfällen zu wählen und nicht für Nachfragen zum Probealarm.
Sirenennetz wird weiter ausgebaut
Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, testet der Bund am zweiten Donnerstag im September mit dem Probealarm die Technik sowie das Zusammenspiel der vorhandenen Warnmittel. Die Bevölkerung soll dabei mit den unterschiedlichen Warnhinweisen vertraut gemacht werden.
Derzeit wird in Dortmund an der Errichtung eines modernen Sirenennetzes gearbeitet. Für die Abdeckung des gesamten Stadtgebiets sind vier Ausbaustufen vorgesehen, von denen der Rat der Stadt bereits drei beschlossen hat. An 77 Standorten im Stadtgebiet sollen die installierten Sirenen künftig vor Gefahren warnen.
dortmund.de/bevoelkerungsschutz
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
