Bei der Exkursion beobachten die Teilnehmenden Fledermäuse in ihren Jagdrevieren, beispielsweise an Teichen, kleinen Seen oder blütenreichen Wiesen. Dabei erfahren sie, wie Fledermäuse jagen und sich orientieren, welche Lebensräume sie benötigen, wodurch sie gefährdet sind und welche weiteren nachtaktiven Tiere in Dortmund vorkommen.
Kleines Gerät mit großer Wirkung: der Bat-Detektor
Alle heimischen Fledermäuse orientieren sich mithilfe der Ultraschall-Echoortung. Die einzelnen Arten besitzen dabei unterschiedliche Rufmerkmale und nutzen bestimmte Frequenzbereiche. Für Menschen sind diese Rufe normalerweise nicht hörbar. Ein Bat-Detektor wandelt sie deshalb in hörbare Signale um.
So können die Teilnehmenden erleben, wann Fledermäuse in der Nähe unterwegs sind und wie sich ihre Rufe während der Jagd verändern. Im normalen Suchflug rufen Fledermäuse etwa zehnmal pro Sekunde. Sobald sie Beute wahrnehmen, kann sich die Ruffrequenz deutlich erhöhen. Die genaue Bestimmung einzelner Arten anhand ihrer Rufe erfordert allerdings Erfahrung – ähnlich wie das Erkennen von Vogelstimmen.
Termin: Freitag, 11. September 2026, 20 bis 22 Uhr
Ort: Fredenbaumpark – der genaue Treffpunkt wird den Teilnehmer*innen etwa eine Woche vor der Veranstaltung mitgeteilt.
Anmeldung:
https://beteiligung.nrw.de/portal/dortmund/beteiligung/themen/1026955
Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk; sofern vorhanden, gerne ein Fernglas.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
