Einbrecher nach kurzer Flucht gestellt: Anschließende Wohnungsdurchsuchung fördert mutmaßliches Diebeslager zutage

Lfd. Nr.: 0655

Ein Sicherheitsdienst meldete der Polizei am Sonntagabend (9. August) gegen 20 Uhr einen Einbruch in ein Gebäude an der Germaniastraße in Dortmund-Lütgendortmund. Dort war in den vergangenen Wochen wiederholt eingebrochen worden.

Die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte umstellten das Objekt sofort und durchsuchten es mit einer Diensthundführerin. Noch während der Maßnahmen teilte der Sicherheitsdienst mit, dass die beiden zuvor auf den Überwachungskameras gesichteten Personen das Gebäude kurz vor Eintreffen der Polizei verlassen hätten.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung trafen die Beamten schließlich die beiden Beschuldigten (22 und 23 Jahre) an. Sie führten noch mutmaßliche Tatbeute mit sich, im Rucksack des 23-Jährigen fanden die Einsatzkräfte zudem eine Quittung über den Verkauf von Metallschrott im Gesamtwert von rund 100 Euro.
Der 22-Jährige ist derzeit ohne festen Wohnsitz und war zudem zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam er ins Polizeigewahrsam. Dort wurde er am Montag (10. August) am Vormittag entlassen. Die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor.

Der 23-Jährige wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Er willigte in eine Durchsuchung seiner Wohnung ein.
Dabei stießen die Beamten auf Betäubungsmittel in verkaufsfertigen Verpackungseinheiten, entsprechendes Verpackungsmaterial sowie „Verkaufslisten“. Darüber hinaus wurde weiteres kupferhaltiges Kabel sichergestellt, das vermutlich aus zurückliegenden Diebstählen stammt. Der Polizei ist er diesbezüglich bereits hinlänglich bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Lütgendortmund“: dortmund-lebt.de/tag/L%C3%BCtgendortmund

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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