Berauscht, gesucht, geflüchtet – Festnahme am Westerholz

Lfd. Nr.: 0496

Am Samstagmorgen (20. Juni) haben Polizeibeamte auf einem Parkplatz am Westerholz einen zur Fahndung ausgeschriebenen Mann festgenommen. Der 38-Jährige versuchte zunächst zu flüchten und leistete anschließend Widerstand.

Ein Zeuge verständigte gegen 8 Uhr über den Notruf die Polizei. Er äußerte den Verdacht, dass eine offenbar betrunkene Person mit einem Auto fahren könnte.
Die eingesetzten Polizeibeamten trafen auf dem Parkplatz am Westerholz 45 zwei Personen in einem Auto an. Beide machten einen erheblich berauschten Eindruck. Als die Beamten die Identität des 38-jährigen Fahrers überprüfen wollten, versuchte dieser, zu Fuß zu flüchten.

Die Einsatzkräfte holten den Mann nach kurzer Verfolgung ein und hielten ihn fest. Dabei wehrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Die Beamten überwältigten und fixierten ihn. Bei der anschließenden Überprüfung stellten sie fest, dass der Mann ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Fahndung ausgeschrieben war.
Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands brachten die Einsatzkräfte den 38-Jährigen Polen zunächst in ein Krankenhaus. Anschließend wurde er einem Justizvollzugskrankenhaus zugeführt.

Die Polizei fertigte unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen zu einer möglichen Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel dauern an.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Eving“: dortmund-lebt.de/tag/Eving

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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